Freitag, 31. Oktober 2014

Ivory - Von Schatten verführt von Regina Meissner

Inhalt

Ivory Laurentis ist seit ihrem vierten Lebensjahr auf der Flucht, denn sie besitzt eine verhängnisvolle Gabe: Sie ist die Einzige, die das Tor nach Embonis öffnen kann, einem Reich bevölkert von seelenlosen Kreaturen, die sich nichts sehnlicher wünschen, als in die Welt der Menschen überzusiedeln. Das Tor muss für immer geschlossen bleiben, doch die Schatten von Embonis sind Ivory dicht auf der Spur. Als sie dem geheimnisvollen Privatermittler Kil begegnet, fühlt sie sich zum ersten Mal in ihrem Leben geborgen. Trotzdem ist er für sie undurchschaubar und ihr Geheimnis jemandem anzuvertrauen bleibt eine große Gefahr.

„Ivory“ beginnt schon richtig spannend und diese Spannung lässt bis zum Ende nicht einen Moment nach. Die Protagonistin Ivory hat kein normales Leben, sie ist ständig auf der Flucht. Dieses Leben hat sie verändert. Statt des normalen Mädchens, das sonst sonst geworden wäre, ist sie eine Einzelgängerin, die es schon vor Jahren aufgegeben hat, immer wieder neue Freunde zu suchen. Ivy ist zurückgezogen und voller Selbstdisziplin. Und doch steht sie noch immer aufrecht und wehrt sich gegen ihr Schicksal. Ivy ist eine wirklich sympathischer Charakter und ich mochte sie richtig gerne.
Was es mit Kil auf sich hat, habe ich fast sofort erraten können. Und auch wenn ich es ziemlich offensichtlich fand, ist es das eigentlich nicht. Wenn man aufmerksam liest, kann man auf sein Geheimnis kommen, wenn nicht, ist das aber auch nicht schlimm. Ich werde an dieser Stelle nicht verraten was es ist, lediglich, dass es meine Meinung über ihn kein bisschen beeinflusst hat, weder positiv, noch negativ. Er ist einfach ein so charismatischer und einnehmender Mann, das hat mein immer mal wieder aufkeimendes Misstrauen gegen ihn deutlich überwogen.
Was mir wirklich sehr gefallen hat, ist, dass die Geschichte neu ist, ich habe sie so vorher nirgendwo sonst gelesen. Es ist eine neue Idee, die die Autorin super umgesetzt hat.
Der einzige kleine Kritikpunkt, wobei es nicht mal richtige Kritik ist, ist der Cliffhanger am Ende. Das Buch endet einfach an einer unglaublich spannenden Stelle und am liebsten möchte man gleich wissen, wie es weiter geht. Ich warte schon sehnsüchtig darauf, das der nächste Band erscheint, was hoffentlich bald sein wird.


Über die Autorin:

Regina Meißner, geboren 1993, schreibt schon sehr lange Geschichten, mit denen sie sich nun an die Öffentlichkeit wagen möchte. Im Genre der (Urban)Fantasy fühlt sie sich zu Hause. Die Jungautorin hat den ersten Talentwettbewerb von Lyx Storyboard gewonnen, bei dem sie sich mit ihrem Debütroman "Ivory - Von Schatten verführt" durchsetzen konnte. Selbiger erschien am 4.9.2014. Neben dem Schreiben, das die Autorin selbst als ihr größtes Hobby ansieht, studiert sie Deutsch und Englisch an der Universität in Gießen. Momentan arbeitet Regina Meißner am zweiten Teil von "Ivory - Von Schatten verführt". Weitere Projekte und Veröffentlichungen sind geplant.

Fazit

Fliehen? Vor diesem Buch? Bestimmt nicht! „Ivory“ hat nicht nur großen Spaß gemacht, sondern auch an die Seiten gefesselt. Selbst wenn man will, kann man sich nur mit Mühe aus der Geschichte befreien und will am liebsten gleich wieder abtauchen und Ivory bei ihrer Flucht begleiten.

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