Donnerstag, 28. Mai 2015

[Projekt] Amazing Summer Reads

Amazing Summer Reads ist ein Projekt, nicht von mir, sondern diese tolle Idee hatten Kim und Stefanie. Ziel ist es, zusammen mit Lesern und Bloggern eine große Sammlung an Rezensionen und anderen Artikeln zu sommerlichen Büchern aufzubauen. Ich finde, es ist eine richtig schönes Projekt, deshalb bin ich dabei. =)

Für die nächsten Monate sind jede Menge Aktionen geplant. Aufgaben, Tags, Leserunden, Rezensionen und einfach der Austausch untereinander. Im Zenrum des Ganzen stehen sommerliche Bücher. Ich habe schon die Summer Sunday Question und die einzelnen Monatsthemen entdeckt und die Beiden haben sich bestimmt noch jede Menge ausgedacht.


Und hier sind noch die Regeln:
  1. Amazing Summer Reads ist eine Aktion, die vom 1. Juni bis 30. September läuft. Danach bleibt die Seite im Ruhezustand bestehen, bis sie im kommenden Jahr wieder eröffnet wird.
  2. Um am Punkteprogramm teilnehmen zu können, muss ein eigener Blog bestehen, auf dem eine Challenge-Seite erstellt und regelmäßig gepflegt wird.
  3. Für alle Bücher, die für das Punkteprogramm angerechnet werden sollen, besteht Rezensionspflicht (auch Kurzrezensionen sind erlaubt).
  4. Am 30. September gewinnt der Teilnehmer mit der höchsten Punktzahl ein Überraschungspaket.
  5. An anderen Aktionen, Verlosungen und Leserunden sind auch gerne Teilnehmer ohne Blog willkommen.
  6. Mit eurer Teilnahme erklärt ihr euch mit der Verlinkung eurer Blogs und der Erstellung von Textvorschauen zu euren Rezensionen einverstanden.

Das war jetzt die Kurzversion. Besucht doch mal den Blog zum Projekts. Und vielleicht ist euer Interesse nun auch geweckt und ihr macht auch selber mit? =)

Dienstag, 26. Mai 2015

[R] Sternenmeer von Tanja Voosen

Inhalt

Laurie ist genervt. Ihre Eltern streiten nur noch und wollen sie diesen Sommer ausgerechnet in das Sommercamp ihres Onkels abschieben. Natürlich geht das gar nicht, also muss ein Plan her, um das Exil zu verhindern. Dumm nur, wenn man seinen Eltern eins auswischen möchte und dabei aus Versehen den Bruder seiner besten Freundin küsst! Lauries Plan geht mächtig nach hinten los und plötzlich hockt sie nicht nur in Summerset fest, nein, auch Derek arbeitet dort und Laurie sieht sich mit Gefühlen konfrontiert, die sie bis dahin gar nicht kannte. Als sie dann auch noch von diesem merkwürdigem Alek ins Visier genommen wird, weiß sie nicht mehr, wo ihr der Kopf steht. Sommer, Sonne und – Moment, Chaos?

Ob Tanja Voosen wohl irgendwann auch mal etwas schreibt, das ich nicht absolut toll finde? Mit dieser Frage beschäftigen sich gerade einige Wissenschaftler in Alaska. Ich sage Bescheid, sobald die Ergebnisse da sind. ;-)
Sternenmeer ist eine fluffig-leichte Sommergeschichte, bei der einfach alles stimmt. Wirklich alles.
Also, fangen wir mit den Protagonisten an. Laurie, Derek, meinetwegen auch noch Savannah und Indie. Eines haben alle vier gemeinsam: Sie sind alle super tolle Charaktere, die richtig echt rüber kommen. Man mag sie alle praktisch sofort und dagegen kann man sich auch nicht wehren. Sie sind alle relativ normal, und doch auch ganz besonders. Laurie, Derek, Indie und Savannah sind Charaktere, die man selbst gerne als Freunde hätte.
Im Grunde gesehen ist die Geschichte nichts Neues. Mädchen verliebt sich in Bruder der besten Freundin? Das gibt es schon in vielen Ausführungen. Auch Sommercamps gibt es viele. Aber Tanja hat diese Geschichte genommen und so viel Kreativität und Ideen reingesteckt, dass sie kaum noch wiederzuerkennen ist. Sie ist so originell gestaltet, dass es mich gepackt und mitgerissen hat, sodass ich immer und immer weiterlesen musste. Es hat großen Spaß gemacht, zu erfahren, was Laurie in dem Camp alles erlebt.
Und schließlich der Humor. Wer es schafft, auch nur eine Seite von Sternenmeer zu lesen, ohne laut zu lachen, soll sich melden, denn ich halte das für unmöglich. Laurie hat immer einen schlagfertigen und witzigen Spruch auf Lager und gerät in Situationen, über die man als Leser nur lachen kann. Der erste Satz da oben ist übrigens nicht von mir, sondern ein Satz aus dem Buch, den ich besonders mochte und in dem Moment besonders witzig fand. ;-)
Das Buch ist aber auch nicht eine bloße Aneinanderreihung von Sprüchen, es behandelt auch ernstere Themen. Die drohende Scheidung ihrer Eltern und Lauries Gefühlen dabei machen die Geschichte noch realistischer, noch berührender. Trotzdem wird die Stimmung nie zu bedrückt und durch Lauries Humor immer wieder aufgelockert. Das passiert auf eine so natürliche Art und Weise, dass man das Gefühl hat, es könnte gar nicht anders sein.
Ich könnte hier bestimmt noch den ganzen Tag weiter schwärmen, aber ich kürze die Sache jetzt hier ab. Lest das Buch, ihr werdet es bestimmt nicht bereuen!


Über die Autorin:

Tanja Voosen wurde 1989 in Köln geboren und lebt heute in der Nähe der Eifel. Während ihres Abiturs begann sie sich zum ersten mal mit dem Schreiben von Geschichten zu befassen und kurze Zeit später auch zu publizieren. Wenn sie nicht gerade damit beschäftigt ist, den Weg nach Hogwarts zu suchen, weil die Realität so schlecht ohne echte Magie auskommt, steckt sie ihre Nase in gute Bücher und treibt sich in der Welt der Blogger herum.

Fazit

Um Sternenmeer zu lesen, kann man schon mal alles stehen und liegen lassen. Es ist ein perfektes Sommerbuch, das einen Riesenspaß macht. Ich kann es euch allen nur empfehlen!

Mittwoch, 20. Mai 2015

Plan: Meine Sommerliste

Es ist Sommer! Wenn ich jetzt aus dem Fenster sehe, sieht es zwar nicht so aus, aber ist er bald da. Bestimmt. Und für den Sommer dieses Jahr habe ich mir für mich etwas überlegt.
Ich wollte mal zusammentragen, wie viele ungelesene Sommerbücher ich inzwischen hier herumliegen habe. Denn mein SuB geht langsam gefährlich auf die 100 zu und wenn ich mal wieder überlege, was ich als nächstes lesen soll, lege ich die wieder zurück mit dem Gedanken: Es ist nicht Sommer und deshalb bin ich nicht in der Stimmung dafür. Wann passt es also besser, Sommerbücher zu lesen, als wenn die Sonne scheint und man es sich draußen gemütlich machen kann? Kurz: Im Sommer.
Neulich habe ich meinen SuB neu sortiert (Nur fürs Protokoll: Ein Sonntagabend ist NICHT unbedingt der richtige Zeitpunkt dafür!) und dabei habe ich auch gleich den anderen Stapel daneben gestapelt. Wenn das Cover und/ oder die Inhaltsangabe in irgendeiner Weise einen sommerlichen Touch hat, ist es da drauf gewandert.

Tja, und hier ist das Ergebnis:






The Distance Between Us von Kasie West
On the Fence von Kasie West
Lieblingsmomente von Adriana Popescu
The Spectacular Now von Tim Tharp
Weil ich Will liebe von Colleen Hoover
Die geliehene Zeit von Diana Gabaldon
Sinner von Maggie Stiefvater
Lilien und Luftschlösser von Sonja Kaiblinger
Water Song - Sternenlied von Amanda Hocking
Dustlands - Die Entführung von Moira Young
Anna und Anna von Charlotte Inden
Die Sterne leuchten immer noch von Sarah Ockler
Summer Sisters von Ann Brasharas
Just Listen von Sarah Dessen
The Moon and More von Sarah Dessen
The Truth about Forever von Sarah Dessen
Mein Jahr in England von Margot Kreuter
Herz verspielt von Simone Elkeles
Sannah & Ham von Tom Ellen und Katharine Applegate
Vergiss den Sommer nicht von Morgan Matson
Amy on the Summer Road von Morgan Matson
Der Geschmack des Sommer von Sarah Ockler
Du oder der Rest der Welt von Simone Elkeles
Zitronensüss von Jenny Han
Die erste Liebe [nach 19 vergeblichen Versuchen] von John Green


25 Stück. Keine Ahnung, ob ich sie alle lesen werde, in welcher Reihenfolge oder sonst etwas. Ich schätze mal es ist eine Vorauswahl der Bücher, die ich in den nächsten Monaten lesen will und dann sehen wir weiter.
Irgendwelche Tipps, welches Buch ich nach ganz oben legen sollte? Oder sollte ich noch ein anderes Buch von meinem SuB mit in die Liste aufnehmen?

[R] Josh & Emma - Portrait einer Liebe von Sina Müller

*ACHTUNG, Teil zwei einer Dilogie, deshalb enthält die Rezension Spoiler für den ersten Teil!! (Den ich übrigens auch rezensiert habe)*

*4,5 Sterne*


Inhalt

Die Zeit heilt selbst die tiefsten Wunden. Aber ein Jahr ist nicht genug ... Als Josh und Emma erneut aufeinander treffen, merken sie, dass das Herzklopfen noch immer da ist. Der Start ins neue Leben scheint perfekt, doch dann holt ein Fehltritt aus der Vergangenheit die beiden ein und Emmas Leben steht wieder einmal Kopf. Ihr neuer Job sorgt für Ablenkung, bringt aber auch jede Menge Wirbel mit sich. Wohin wird Emmas Weg sie führen?

Portrait einer Liebe ist genauso gelungen wie schon Soundtrack einer Liebe, ich fand das Buch sogar noch einen Tick besser als den Vorgänger.
Anders als Teil eins, ist die Stimmung in dem Buch gedrückter, trauriger – was ja auch Sinn macht. Ich weiß nicht, wieso, aber damit konnte ich mehr anfangen als mit dem wackeligen Glück, das ich vom Vorgänger noch in Erinnerung habe. Es erschien mir... ich weiß auch nicht. Authentischer? Noch emotionaler? Ich finde es wirklich schwer zu beschreiben. Auf jeden Fall mochte ich es so lieber.
Auf viele Charaktere, die ich schon im ersten Teil mochte, bin ich hier nun wieder gestoßen. Zum Beispiel war es wirklich schön, dass Liv, Emmas beste Freundin und meine Lieblingsfigur bisher, wieder vorkam, wenn auch nur kurz. Aber es kamen auch jede Menge tolle neue Personen dazu. Im Ernst, während ich das Buch gelesen habe, hat mein Lieblingscharakter drei Mal gewechselt. Und das lag nicht daran, weil ich den Charakter plötzlich doof fand, sondern daran, dass die Autorin immer wieder einen neuen in die Geschichte eingeführt hat, der ihn von seinem Podest verdrängt hat. Am Ende steht übrigens Leon ganz oben, der Boss und ein guter Freund von Emma, der ihr hilft und sie aus dem Loch, das ihr Leben nun mal ist, rausholt. (Zum Beispiel durch das Schauen von BIENE MAJA-Filmen. =D)
Sina hat so eine Art, zu schreiben, dass sie den Leser völlig mitnimmt. Emma ging es öfter mal mies und das hat mich dann auch jedes Mal ein wenig runter gezogen und darauf hoffen lassen, dass sie den Schmerz bald überwindet. Andersrum war es aber auch für mich eine Erleichterung, Emma glücklich zu erleben. Ich habe richtig mitgefiebert! Und diese emotionale Bindung machte es einem wirklich schwer, das Buch zur Seite zu legen.
Ein wenig schade fand ich lediglich, dass Josh so kurz kommt. Klar, natürlich macht es Sinn, dass Josh und Emma keinen Kontakt mehr haben und ich hätte es wahrscheinlich viel unpassender gefunden, wenn er ständig um Emma herum gekreist wäre, aber schade ist es trotzdem. Josh und Emma, das titelgebende Paar, das hier kaum zum Tragen kommt. Aber trotzdem passt es zu der Geschichte. Deshalb finde ich es schon in Ordnung.

Über die Autorin:

Sina Müller wurde Mitte 1977 in Freiburg geboren und ist bis heute der Toskana Deutschlands treu geblieben. Die Leidenschaft zum Schreiben entdeckte sie während ihrer Arbeit im Marketing. Doch das Texten von Broschüren und Pressemitteilungen bietet nur wenig Raum für all die Geschichten, die darauf warten, erzählt zu werden.
Neben der Familie, dem Arbeiten und dem Leben als Autorin, verschlingt sie Bücher, tanzt leidenschaftlich gerne auf Konzerten, klettert und genießt das Leben in vollen Zügen.

Fazit

Wer Josh und Emma noch nicht kennt, der hat echt was verpasst. Sie packen einen und nehmen einen mit in ihre Welt und durch all ihre Hochs und Tiefs, der zweite Teil sogar noch mehr als der erste. Ich kann diese Reihe wirklich nur weiterempfehlen. =)

Freitag, 15. Mai 2015

[R] Kuss des Tigers von Colleen Houck

Inhalt

Ihr Ferienjob im Zirkus Maurizio verändert das Leben der 18-jährigen Kelsey ein für alle Mal, denn dort begegnet sie Ren, einem majestätischen weißen Tiger. Sofort spürt sie, dass zwischen ihr und dem Tiger eine ganz besondere Verbindung besteht. Als sie gebeten wird, Ren nach Indien zu bringen, um ihn dort auszuwildern, zögert Kelsey keine Sekunde. Noch ahnt sie freilich nicht, welch tragisches Geheimnis Ren verbirgt: Er ist ein verwunschener indischer Prinz, der einst von einem mächtigen Magier dazu verdammt wurde, sein Leben als Tiger zu verbringen. Wird Kelsey ihn erlösen können?

Eines muss ich der Autorin lassen: Die ganze Geschichte ist wirklich originell. Indien als Setting und das Dasein als Tiger als Fluch. Die Idee ist nicht übel. Es gibt aber ein großes ABER. Naja, eigentlich sogar ein paar.
Die Idee ist gut, ABER 50-100 Seiten weniger hätten es meiner Meinung nach auch getan. Einen großen Teil der Zeit sind Ren und Kelsey durch den Dschungel gewandert, haben in diesem und an jenem Ort im Dschungel übernachtet. Okay, ich habe es verstanden. Indien = Dschungel.
Es wäre ganz in Ordnung gewesen, ABER Kelsey war mir extrem unsympathisch. Sie soll 18 sein, kommt mir aber wie ein unreifes und naives kleines Kind vor. Als Beispiel nehme ich mal die Stelle hinzu, als Mr Kadam Kelsey das Angebot macht, ihn und Ren nach Indien zu begleiten. Plötzlich taucht da dieser komische Mann auf, der den Tiger kaufen und auswildern will und dafür benötigt er ganz dringend Kelseys Hilfe. Unbedingt Kelseys. Und die Gute akzeptiert das Angebot fast sofort, nachdem sie kurz mit ihren Pflegeeltern gesprochen hat. Misstrauen? Vorsicht gegenüber Fremden?Irgendwas? Nö, keine Spur. Aber von einer 18-jährigen würde ich schon erwarten, dass sie auch mal kritischer über etwas nachdenkt. Kelsey war aber nicht die einzige. Ich sage es ganz offen, ich habe keine Ahnung, wie es mit der indischen Mythologie ist, aber auch den Göttern, Prophezeiungen und Co., die die Autorin verwendet, hing für mich das Kindliche an.
Okay, dann ist da Ren. Der Teilzeittiger. Als Tiger mochte ich ihn ganz gerne, er ist wie ein süßes kleines Kätzchen, nur eben in etwas größer, ABER als Mensch hingegen... Ich weiß auch nicht genau wieso, aber er hat es nicht geschafft, dass ich ihn mag. Vielleicht war es, dass ich die ganze Zeit das Gefühl hatte, dass er Kelsey nur mag, weil sie dazu bestimmt ist, ihn von seinem Fluch zu erlösen, auch wenn er noch so oft versichern mag, dass er sie um ihretwillen mag. Aber wäre das so viel besser? Da bin ich mir auch nicht sicher. Ich mochte Kelsey nicht und wie oft die verschiedenen Charaktere auch sagen, dass sie etwas Besonderes ist, ich kann wirklich nicht verstehen, was Ren an ihr findet.
Nachdem Kelsey der Reise zugestimmt hat, ertrinkt sie nur so im Luxus. Haufenweise neue Klamotten und immer die beste Unterkunft, wenn sie mit ihrem Tiger nicht gerade im Dschungel umherschleicht. Und Mr. Kadam ist natürlich nicht nur ein leidenschaftlicher, sondern auch ein richtig guter Koch, sodass Kelsey auch immer nur das Beste auf den Tisch kriegt. Klar hilft Kelsey einem Prinzen und er ist kein armer Waisenjunge, der von der Hand im Mund leben muss, aber ernsthaft?
Trotzdem war es auch ganz witzig dieses Buch zu lesen. Allein für diesen Satz hier hat es sich schon gelohnt, den Rest auch in Kauf zu nehmen: "Diesmal verlasse ich dich." Er schloss die Augen und starb. (S. 307) Ich werde dazu und zu den weiteren Umständen der Szene nichts weiter sagen, denn so wichtig sind die nicht. Lasst diese geniale Stelle einfach auf euch wirken. XD

Über die Autorin:

Die US-amerikanische Autorin Colleen Houck studierte an der University of Arizona und war anschließend siebzehn Jahre lang als Dolmetscherin für Gebärdensprache tätig, ehe sie beschloss, sich dem Schreiben zu widmen. Ihr Romandebüt "Kuss des Tigers", das gleichzeitig den Auftakt zur Tiger-Reihe bildet, erschien zunächst als E-Book im Eigenverlag, eroberte die Herzen der Leserinnen und Leser im Sturm und belegte wochenlang Platz 1 der Kindle-Bestsellerliste. Die überarbeitete Fassung wurde inzwischen auch als Buch verlegt und erschien im Januar 2012 auch in deutschsprachiger Fassung. Auf den zweiten Teil "Pfad des Tigers" folgte 2013 mit "Fluch des Tigers" Band 3. Mit dem vierten Band "Schwur des Tigers" darf ab Anfang des Jahres 2015 gerechnet werden. Die Autorin lebt gemeinsam mit ihrem Mann und einem großen weißen Plüsch-Tiger in Salem im US-Bundesstaat Oregon. 

Fazit

Dschungel, Dschungel, Tiger, Dschungel, Kind, Fluch, Dschungel. Das ist Der Kuss des Tigers für mich, eine Mischung aus all dem. Ich kann verstehen, wieso so viele Leser das Buch lieben, aber meins war es wirklich nicht. Ich habe keine Ahnung, ob die Reihe vielleicht noch besser wird und nicht wirklich das Bedürfnis, das herauszufinden, aber empfehlen würde ich die Tiger-Reihe nicht.

Montag, 11. Mai 2015

[R] Loving von Katrin Bongard

Inhalt

Mit dem Partyleben an der Schule hat Ella nicht viel zu tun. Und sie hätte nie gedacht, dass ausgerechnet sie – die sich für Bücher und Buchblogs interessiert – sich in den coolen Luca verliebt. Luca, den alle Mädchen für den tollsten Jungen der ganzen Schule halten. Und den Ella eigentlich nur oberflächlich und arrogant findet. Doch bei einem Schulprojekt lernen die beiden sich besser kennen... Sich nicht zu verlieben – einfach unmöglich!

Ella ist Buchbloggerin. Ich schätze mal, das allein ist schon ein Grund, wieso andere Buchblogger sich für dieses Buch interessieren werden. Zumindest war das bei mir der Fall. Eine Buchbloggerin zur Protagonistin, das tolle Cover und das Versprechen einer romantischen Liebesgeschichte – ich auf war auf Loving wirklich gespannt. Leider hat es meine Erwartungen nicht erfüllt.
Am Anfang des Buches mochte ich Ella ganz gerne. Sie ist relativ normal, ein Nerd und eigentlich ziemlich genau so, wie man es nach dem Klappentext erwarten würde. Naja, zumindest bis zu der Lasik. Zu ihrem Geburtstag haben Ellas Eltern ihr einen Gutschein zum Augenlasern geschenkt. Okay, darüber bin ich inzwischen so halbwegs hinweg. Aber danach hat Ella sich verändert, ist mehr zu dem stereotypischen beliebten Mädchen geworden. Ungefähr von dem Moment an stand sie mir nicht mehr so nahe. Ich mochte sie noch immer, aber es wirkte auf mich, als würde ich einige Meter entfernt stehen und das Geschehen aus der Distanz beobachten, anstatt Ella direkt über die Schulter zu linsen. Wenn wir jetzt noch dazunehmen, dass Ella sich ihre Augen relativ früh im Buch lasern lässt... Es ist schade, dass es so wirkt, als müsse Ella erst ihr Aussehen verändern, um die Liebe zu finden, um richtig zu leben.
Und Luca. Toll, oberflächlich und arrogant? Den Eindruck hatte ich nicht von ihm. Im Grunde genommen habe ich kaum einen Eindruck von dem guten Luca. Er ist beliebt und hatte mal eine Geschichte mit einem Mädchen, die ziemlich aufgepusht und trotzdem nie wirklich erklärt wird. Er sprüht nur so vor Energie. Er hat Ella vorher nie wirklich beachtet oder es ihr zumindest nie gezeigt. Und er kann ziemlich süß sein, wenn er sich Mühe gibt. Das sind Eigenschaften von Luca, die mir in Erinnerung geblieben sind, aber auch nach dem Ende des Buchs will sich in meinem Kopf irgendwie einfach kein Bild von ihm zusammensetzen. Wir lernen ihn einfach kaum kennen, habe ich das Gefühl.
Aber genauso wenig habe ich das Gefühl, dass Ella und Luca sich wirklich kennenlernen. Es geht alles viel zu schnell. Im einen Moment beachten die zwei sich kaum und nachdem sie dann gemeinsam für das Projekt zugeteilt sind, dauert es nicht lange, bis dieser Satz kam: „Ich glaube, ich habe mich in dich verliebt.“ Für mich kam dieser Satz ziemlich plötzlich, praktisch aus dem Nichts und ich habe mich die ganze Zeit gefragt, wo diese Gefühle denn auf einmal herkommen. Das war mir als Leserin nicht sehr klar.
Worin meiner Meinung nach die Stärke dieser Geschichte liegen, das sind die Nebencharaktere. Mit Alex und Sven sind einige total sympathische Figuren dabei, durch die das Lesen erst so richtigen Spaß macht.
Aber das Buch war nicht schlecht, wie es jetzt vielleicht klingen mag. Die Parallelen zu Jane Austens Stolz und Vorurteil (langsam glaube ich echt, dieses Buch verfolgt mich) sind einfach niedlich und mir hat es wirklich gut gefallen, wie die Geschichte um Lizzie und Darcy sich beständig durch das ganze Buch zog. Lucas Familie, die im Gegensatz zu Ellas eine wirkliche Familie ist, ist warm und offen, sodass man sich bei ihnen sofort wohl fühlt. Die ständigen Anspielungen auf Bücher, das Bloggen und die Leipziger Buchmesse.
Okay, ich glaube, das waren jetzt genug Aufzählungen. xD

Über die Autorin:

Katrin Bongard lebt in Potsdam. Dort arbeitet sie als Drehbuchentwicklerin für Film und Fernsehen und als Autorin. Für ihren Debütroman „Radio Gaga“ erhielt sie den Peter-Härtling-Preis, den Preis der Jury der Jungen Leser Wien sowie den Jugendbuchpreis Goldene Leslie.

Fazit

Die Charaktere waren beide irgendwie nicht wirklich mein Fall, die Geschichte ging mir persönlich viel zu schnell und doch mochte ich Loving ganz gerne. Es sind die Details, die die Geschichte ausmachen und ihr das gewisse Etwas geben, dass einen weiterlesen lässt.

Montag, 4. Mai 2015

Rückblick April

Etwas verspätet, aber hier nun mein Monatsrückblick für den April. =)
Der letzte Monat war, was Bücher angeht, richtig gut. Ich hatte so einige dabei, die ich richtig gut fand, aber mein Monatshighlight ist und bleibt Mein Herz und andere schwarze Löcher. Das deutsche Cover finde ich zwar nicht so schön und passend wie das englische, aber abgesehen von dem Cover liebe ich dieses Buch und kann es wirklich jedem nur empfehlen. ♥

Dann hatte ich im April sogar noch ein zweites Fünf-Sterne-Buch, Der Sommer, in dem die Zeit stehen blieb. Es ist witzig und hat einfach eine so schöne Atmpsphäre und Message, dass ich es innerhalb kürzester Zeit durch hatte.









Ansonsten ist hier wieder die komplette Liste meiner April-Bücher:

Blood & Gold von Laura Kneidl (4,5/5)
Looking for Hope von Colleen Hoover (4/5) *Meine Rezension*
Der Sommer, in dem die Zeit stehen blieb von Tanya Stewner (5/5)
Calliope von Maria C. Brosseit (abgebrochen -> 1/5)
Phoenicrus - Stadt der Verborgenen von Mirjam H. Hüberli (4/5)
Frau Jenny Treibel von Theodor Fontane (1,5/5)
Tintenblut (Hörbuch) von Cornelia Funke (3/5)
Liebe und andere Fremdwörter von Erin McCahan (4/5) *Meine Rezension*
After truth von Anna Todd (2,5/5)
Mein Herz und andere schwarze Löcher von Jasmine Warga (5/5) *Meine Rezension*
Love Letters to the Dead von Ava Dellaria (abgebrochen -> 1/5)


Durchschnittlich 3,2 Sterne

Abgesehen davon, dass ich wieder zwei Bücher abgebrochen habe und die Schullektüre kräftig eingeschlagen hat, sieht das doch ganz gut aus. Ich bin zufrieden. Wenn ich mir die Liste so ansehe, wirkt sie kürzer als sonst, aber das ist leicht zu erklären: Im April habe ich Lust auf so richtig dicke Wälzer gekriegt, so dass ich einen recht großen Teil des Monats an Feuer und Stein von Diana Gabaldon gelesen habe, dass ich auch noch mit in den Mai genommen habe (nur das ihr es wisst: Es ist so toll!!!). Jetzt bleibe ich erstmal noch ein wenig danei und nutze diese Lust, um einige unfangreichere Sachen von meinem SuB zu lesen. ;-)

Freitag, 1. Mai 2015

Der Gewinner des Weltbuchtag-Gewinnspiels

Tag der Entscheidung. =D

Erstmal danke für die vielen lieben Kommentare. Schade, dass ich das Buch nur einem von euch geben kann, ich würde es jedem von euch gönnen.
Für mich war der Welttag des Buches eigentlich auch ein ganz normaler Tag. Schule, Informatikklausur, Hausaufgaben. Gefeiert in dem Sinne habe ich auch nicht, aber ich habe die Verlosung online gestellt und ich habe ein ziemlich gutes Buch angefangen, da hatte ich Glück.

Und jetzt spanne ich euch gar nicht weiter auf die Folter. Ich habe meine Schwester als Glücksfee dazugeholt und sie hat den Gewinner gezogen:




Herzlichen Glückwunsch, Layla! 

Schick mir doch bitte deine Adresse an diese E-Mailadresse: [ENTFERNT, NACHDEM DIE GEWINNERIN SICH GEMELDET HAT] , dann schicke ich dir das Buch so schnell wie möglich zu. Du hast eine Woche dafür Zeit, wenn du dich nicht meldest, verfällt dein Gewinn und ich lose neu.