Dienstag, 30. Juni 2015

[R] How My Summer Went Up In Flames von Jennifer Salvato Doktorski

Inhalt

Rosie’s always been impulsive. She didn’t intend to set her cheating ex-boyfriend’s car on fire. And she never thought her attempts to make amends could be considered stalking. So when she’s served with a temporary restraining order on the first day of summer vacation, she’s heartbroken—and furious. To put distance between Rosie and her ex, Rosie’s parents send her on a cross-country road trip with responsible, reliable neighbor Matty and his two friends. Forget freedom of the road, Rosie wants to hitchhike home and win back her ex. But her determination starts to dwindle with each passing mile. Because Rosie’s spark of anger? It may have just ignited a romance with someone new.

Okay, das ist erst mein dritter (glaube ich zumindest) Roadtrip und ich habe das bisher bei jedem gesagt, aber dieses Mal ist es mein voller Ernst: Das ist der beste Roadtriproman, den ich kenne!
Ich liebe HMSWUIF (keine Lust, den Titel jetzt jedes Mal auszuschreiben). Punkt. Es ist perfekt. Punkt. Zumindest für mich.
Die Protagonistin Rosie hat mich mit ihrem Charme schnell um den Finger gewickelt. Im Klappentext steht zwar schon, dass sie spontan und impulsiv ist, aber trotzdem war ich nicht darauf vorbereitet, wie temperamentvoll sie wirklich ist – und das ist sie, aber hallo. Rosie besteht aus etwa 80 % Spontanität und 20 % Humor. Das mag jetzt vielleicht so klingen, als wäre sie total oberflächlich und es würden die ganze Zeit nur spontan irgendwelche Sprüche aus ihrem Mund fließen, aber so ist sie nicht. Ich finde, der Autorin ist es gelungen, dass die locker-leichte Sommergeschichte und die etwas ernsteren Aspekte sich die Waage halten.
Im Klappentext wird schon angedeutet, dass Rosie sich während des Trips verliebt, aber in wen bloß? Logan? Spencer? Matty? Ehrlich gesagt war ich mir bis fast zum Schluss nicht ganz sicher, wer denn jetzt eigentlich der Love interest ist. Ich hatte einen Topkandidaten, aber ich schwankte immer mal wieder. Und das fand ich nicht komisch oder so, auch wenn sich das so anhören mag, aber das hat eine Portion Extra-Spannung rein gebracht. In dem Auto herrschte nämlich eine freundschaftliche Atmosphäre, die das irgendwie so REALISTISCH und echt machte, dass man es als natürlich wahrnimmt. Es passt, in die Geschichte und zu Rosie. Besser kann ich das nicht beschreiben.
Okay, aber was ich an dem Buch am meisten geliebt habe? Den Humor! HMSWUIF trifft genau meinen Humor, wie es in letzter Zeit nur die Sachen von Tanja Voosen geschafft haben. Ich denke, damit ist schon genug gesagt.

Über die Autorin:

Jennifer Salvato Doktorski is the author of the YA novels, How My Summer Went Up in Flames, Famous Last Words, which was a Bank Street College Best Children’s Book of the Year, and the forthcoming The Summer After You and Me. Her first paid writing gig was as an editorial assistant for the North Jersey Herald & News, where, in addition to developing a life-long passion for coffee and news, she wrote obituaries for eight months. She also worked as a speech writer, bank teller, ghostwriter, bookkeeper in a lampshade factory, pet shop clerk, and music zine editor. She lives with her family in New Jersey and spends her summers “down the shore,” where she dreams of taking surfing lessons and observes sea life while keeping her toes in the sand. 

Fazit

Noch vor einer Woche konnte ich relativ sicher sagen, was mein liebstes Sommerbuch ist. Tja, es hat Konkurrenz bekommen. Meinetwegen könnt ihr auf die Übersetzung nächstes Jahr warten, aber LEST DIESES BUCH! Es ist einfach fantastisch.

Montag, 29. Juni 2015

Summer Sunday Question #4

Zwar ist nicht mehr Sonntag, aber gestern war bei mir ziemlich stressig, deshalb beantworte ich die Frage von dieser Woche heute. =)


Welches ist dein absolutes Sommer-Lieblingsbuch?

Bis vor einer Woche hätte ich wahtscheinlich ohne zu zögern Herzklopfen auf Französisch von Stephanie Perkins genannt, weil es einfach eines meiner liebsten Bücher ist. Tja, vor einer Woche. Da jetzt nicht mehr letzte Woche ist, nenne ich auch noch ein zweites Buch, das ich letzte Woche beendet und sehr geliebt habe: How My Summer Went Up In Flames von Jennifer Salvato Doktorski. Im Moment kann ich mich zwischen den zweien gar nicht entscheiden, sorry. =)




Dienstag, 23. Juni 2015

[R] Meister der Masken von Michelle Natascha Weber

Inhalt

Wer trägt die Schuld daran, dass von ihrer Schwester nicht mehr als eine leere Hülle geblieben ist? Wer hat das Horn der Einhorntochter geraubt und sie als lebendige Tote zurückgelassen? Es ist die Suche nach Antworten, die Sylveine nach Elorean treibt, in die Stadt des geheimnisvollen Meisters der Masken. Doch nur allzu schnell schwebt sie ebenfalls in Gefahr, denn auch in ihren Adern fließt Einhornblut, der Schlüssel zu Unsterblichkeit und ewiger Jugend. Als sie dem Adeligen Aerios begegnet, ahnt sie nicht, wie nah sie der Lösung gekommen ist. Denn Sylveine besitzt, was er am meisten begehrt - das mächtige Horn auf ihrer Stirn, die einzige Waffe, die das Leben des Unsterblichen zu beenden vermag. Aber Aerios ist nicht der Einzige, der ein Interesse an ihr hegt. Durch eine Intrige gelangt ihr Geheimnis in die Hände des Puppenspielers, eines finsteren Magiers, der in ihr das Mittel zur Erfüllung all seiner Wünsche gefunden hat. Denn so wie es Aerios nach dem Tod verlangt, dürstet es den Puppenspieler nach dem ewigen Leben. Ein erbitterter Kampf entbrennt und droht, Sylveine ebenso ins Verderben zu reißen, wie ihre Schwester.

Wenn nicht nach Feenblut, dann spätestens nach Der Fluch des Drachen bin ich ein riesiger Fan von Michelle Natascha Weber und ihren Geschichten. Deshalb waren meiner Erwartungen an Meister der Masken auch entsprechen hoch. Gerechtfertigt? Zum größten Teil, ja.
Ich fange mit Aureanne an, dann ist mein Hauptkritikpunkt auch gleich abgehakt. Aureanne ist so eine Art böse Königin und ich konnte sie etwa 90 % der Zeit nicht ausstehen. Aber ich kann nicht einmal sagen, dass ich sie hasse, auch wenn ich das während des Lesen manchmal wirklich getan habe. Aureanne ist ein viel komplexerer Charakter, als dass sich das so einfach sagen lässt. Mögen tat ich sie trotzdem nicht, deshalb war ich auch nicht allzu begeistert davon, dass ein echt großer Teil der Geschichte aus ihrer Sicht erzählt wird. Und das, Ladies und Gentlemen, ist der Grund, wieso ich den Meister der Masken nicht so abgöttisch geliebt habe, wie die anderen zwei Geschichten in den Nebellanden.
Aerios hat im Fluch des Drachen schon eine Nebenrolle inne gehabt und es schon da geschafft, meine Sympathie zu gewinnen. Ich mag Aerios, deshalb habe ich mich auch sehr gefreut, ihn nochmal zu treffen. Er ist nicht der übliche Held. Strahlende Rüstung? Weit gefehlt. Aerios handelt lieber unerkannt im Schatten und erscheint mir dadurch trotz seiner großen Macht sehr bodenständig.
Sylveine ist das, was man sich von einer Protagonistin immer erhofft. Stark und unabhängig. Mutig. Liebevoll. Hey, sie springt über ihren Schatten und geht an den Schattenhof, zu dem sie nie wollte, um das Rätsel um den Zustand ihrer Schwester zu lösen! Sylveine ist eine Prinzessin, die sich nicht wie eine Prinzessin benimmt. Sie zieht als Sängerin durchs Land und das hat ihr eine wilde, freie Ausstrahlung verschafft, der man sich nicht entziehen kann. Wenn sie nur hin und wieder den Schalter in ihrem Hirn umlegen würde, dann hätte ich nichts zu meckern. Sie trifft teilweise Entscheidungen, die sind SO blöd, dass man als Leser die Hände auf den Kopf schlägt und sich fragt, was sie sich dabei bloß gedacht hat (auch wenn man die Geschichte auch aus ihrer Sicht liest). Außerdem ist hat sie auf dem Weg zwischendurch leider wieder ein paar der Sympathiepunkte verloren, weil sie sich in der Mitte etwa in die eifersüchtige Freundin verwandelt hat. Diesen Teil von ihr mochte ich nicht so gerne, zum Glück kam er aber auch nicht allzu häufig zum Vorschein.
Was wäre ein Weber-Buch ohne die vielschichtigen Figuren und die sich schön langsam entwickelnde Liebesgeschichte? Keine Ahnung, aber jedenfalls kein Weber-Buch in dem Sinne. Und davon lebt auch Meister der Masken. Dafür hat Michelle echt ein Talent und das beweist sie hier mal wieder.


Über die Autorin:

Michelle Natascha Weber wurde 1980 in Hanau geboren und lebt heute am Rhein. Nach dem Abitur studierte sie Kunstgeschichte und Anglistik in Gießen und widmete sich ihrer Leidenschaft für das Schreiben. Sie schreibt Romane und Kurzgeschichten aus dem Bereich Fantasy, die häufig starke Einflüsse aus dem Mantel & Degen Genre aufweisen. 

Fazit

Auch wenn ich Meister der Masken nicht ganz so gut fand wie die anderen zwei Teile, gibt es immer noch etwas, wobei man sich sicher sein kann: Auf dem Buch steht der Name Michelle Natascha Weber drauf. Und dieser Name stand bisher noch immer für eine zauberhafte High Fantasy-Geschichte mit wundervollen Charakteren und genau dem richtigen Maß an... einfach allem.

Sonntag, 21. Juni 2015

[R] Sternensommer von Sabrina Qunaj

Inhalt

Designerkleider, hochhackige Schuhe und stundenlange Haarkuren sind für die sechzehnjährige Dilia so selbstverständlich wie die Luft zum Atmen. Kein Wunder, dass es für Dilia der pure Albtraum ist, als ihr vielbeschäftigter Vater sie über die Ferien in ein Sommercamp abschiebt. Die einzige Person, die sie dort kennt, ist auch noch ihr Schulkamerad Emrys, der Nerd, den sie bis auf den Tod nicht ausstehen kann. Und doch wird es ein Sommer werden, der sie buchstäblich bis in die Sterne trägt. Denn Emrys ist ein Junge wie nicht von dieser Welt…

„Gefühle zu haben [ist] lästig, sie zu zeigen unverzeihlich." Sorry, Dilia, ich ignoriere deine Einstellung an dieser Stelle einfach. Denn die ist echt bescheuert. Also, hier sind unverzeihlicherweise meine lästigen Gefühle, während ich Sternensommer gelesen habe.
Die Inhaltsangabe klingt gut, findet ihr nicht? Spannend, nach einer packenden Geschichte. Sternensommer ist leider wieder so ein Fall, bei dem der Klappentext nicht hält, was er verspricht. Statt der aufregenden Geschichte bekam ich eine Mischung aus Obsidian von Jennifer L. Armentrout und Sternenmeer von Tanja Voosen mit einem Schuss Twilight. Klingt ganz in Ordnung. Hätte es vielleicht auch sein können. War es aber nicht.
Na gut, das kann man sich vielleicht schon denken: Dilia ist das reinste Klischee. Reich, „hirnlos“, beliebt. Vater kümmert sich nicht um sie. Die ganze Palette eben. Und das nervte mich. Dilia ist so eindimensional und flach gezeichnet, dass man auch nicht wirklich eines Besseren belehrt werden kann. Wenn man sie nicht mag, dann ist es vorbei und das kommt auch nicht wieder. Auch die Charakterentwicklung, die sie durchmacht, macht es nicht besser. WIESO verändert sie sich? Was ist der Auslöser? Es wirkt sehr gewollt und deshalb auch unrealistisch.
Punkt Numero zwei: Emrys als Nerd. Ähm, wie bitte? Der Gute ist vieles, aber sicher kein Nerd. Es ist ein klitzekleines minibisschen Mathe dabei, dass er macht und sein Aussehen erinnert vielleicht ganz entfernt an den typischen Nerd. Das wars. Mehr ist da nicht. Und das finde ich echt schade, weil die Nerd-Rolle einer der Hauptgründe dafür war, dass das Buch mich überhaupt interessiert hat.
Naja, und auch die Liebesgeschichte ist Käse. Emrys und Dilia können sich am Anfang gar nicht ausstehen. Sie geraten immer wieder aneinander und es wäre schon ein kleines Wunder nötig, damit die zwei auch nur Freunde werden. Und plötzlich beschließt Emrys: „Oh, ich mag Dilia, sie ist etwas Besonderes.“? Da stelle ich mir wieder dieselbe Frage: WIESO??? Genau wie schon Dilias Entwicklung wirkt dieses „sie müssen sich jetzt lieben“ genau so, wie es klingt: gezwungen und gestellt. Zwei Charaktere, die aus meiner Sicht noch nicht mal zusammen passen und die zusammen gezwungen werden. Man kann sich ausrechnen, wie das aussieht.
Die übermenschlichen Wesen in dem Buch... Okay, zugegen, es gibt schlimmere. Ich fand sie in Ordnung, aber nicht super besonders. Sie waren tatsächlich etwas, was das Buch ein wenig vom Abgrund weggerissen haben. Da hatte Sabrina eine echt schöne Idee, die sie auch nicht schlecht umgesetzt hat. Aber sie hätte so viel mehr daraus machen können.
Mit der Story fange ich am besten gar nicht erst an, denn sie hat mir den Gefallen im Gegenzug auch nicht getan. Wenn man schon über die Hälfte eines Buches gelesen hat und trotzdem noch darauf wartet, dass es endlich losgeht, dann ist da etwas schief gelaufen.
Um meine Rezension nicht so negativ zu beenden, nenne ich noch den Freddy. Freddy ist Emrys kleiner Bruder und genau das, was man sich von einem kleinen Bruder wünscht: ein süßes Kind mit viel Energie. Er war mein Lieblingscharakter (Okay, das war auch nicht schwer) und er hat einen Lichtstrahl in die Geschichte geworfen. Wegen ihm habe ich es auch bis zum Ende geschafft und bin nicht vorher untergegangen.

Über die Autorin:

Sabrina Qunaj wurde im November 1986 geboren und wuchs in einer Kleinstadt der Steiermark auf. Nach der Matura an der Handelsakademie arbeitete sie als Studentenbetreuerin in einem internationalen College für Tourismus, ehe sie eine Familie gründete und das Schreiben zum Beruf machte. Die Autorin lebt mit ihrem Mann und ihren zwei Kindern in der Steiermark. 

Fazit

In Zukunft werde ich erst mal einen Bogen um Bücher machen, die sich mit dem Namen Sabrina Qunaj schmücken. Sternensommer reicht mir fürs Erste. Wen dieser Vergleich: „eine Mischung aus Obsidian von Jennifer L. Armentrout und Sternenmeer von Tanja Voosen mit einem Schuss Twilight, nur in schlechter“ nicht abschreckt, der kann sein Glück gerne versuchen. Ich übernehme keine Haftung und würde eher davon abraten.

Summer Sunday Question #3

Heutige Frage:

Wo ist dein Lieblings-Sommer-Leseort?

Unten auf dem Sofa. Wenn es in meinem Zimmer (oben unter dem Dach) so heiß ist, dass es sich nicht mehr aushalten lässt und es draußen auch nicht besser ist, mache ich es mir auf dem Sofa bequem. Gleich neben der Küche. In der es Eis und Eiswürfel gibt...
Ansonsten, wenn es draußen nicht ganz so schlimm ist, stelle ich mir dort einen unserer Deutschland-Klappstühle auf, in dem man schon fast liegt, und lese dort. =)

Samstag, 20. Juni 2015

Leseabend bei reading tidbits


Heute Abend ab 19 Uhr findet ein nicht ganz so spontaner Leseabend bei Tina von reading tidbits statt (übrigens mein erster überhaupt ^^). Mitmachen kann jeder der Lust hat. Also, wenn einer von euch noch spontan mitmachen möchte, könnt ihr jederzeit einsteigen. Hier sind alle Infos dazu.  Und in diesem Post hier werde ich meine Updates festhalten. =)

Was lese ich?
Zuerst werde ich versuchen, Sternensommer von Sabrina Qunaj zu beenden. Mir fehlen noch etwa 100 Seiten. Ich mag es nicht besonders, deshalb will ich es möglichst schnell fertig haben.
Danach (ich hoffe einfach mal, dass es dann noch ein danach gibt) steht How My Summer Went Up In Flames von Jennifer Salvato Doktorski auf dem Programm. Drei Roadtrip-Bücher habe ich mir für Amazing Summer Reads vorgenommen, bisher aber nur eines geschafft. Deshalb das.
Mal schauen, wie viel ich aber tatsächlich schaffe. Bisher habe ich bei Goodreads schon an dem einen oder anderen Lesemarathon mitgemacht und kurioserweise überkommt mich gerade an diesen Wochenenden immer der Drang, unbedingt eine neue Serie anzufangen oder eine andere auf jeden Fall sofort weiter zu schauen. Da ich das gestern schon hinter mich gebracht habe, wird mich das heute hoffentlich nicht aufhalten. xD


Updates:

19.17 Uhr - Damit ich nachher auch nachzählen kann, wie viel ich gelesen habe: Ich bin auf Seite 160 von 264 von Sternensommer. Dann starte ich mal (oder eher: mache weiter) mit dem Lesen und gehe nebenbei einen Tee trinken. =)

20.20 Uhr - Inzwischen bin ich noch nicht viel weiter, erst bei Seite 174. Ich war zu abgelenkt davon, die Updateposts der anderen Teilnehmer zu stalken. ;-) Jetzt habe ich mir Musik angemacht und mache es mir bequem.

21.35 Uhr -  Dank dem letzten Update von Frollein Schoko hatte ich richtig Lust auf Schokokekse. Zum Glück habe meine Eltern welche mitgebracht, als sie vorhin vom Einkaufen wiedergekommen sind.
Mit dem Buch bin ich jetzt auf Seite 187. Yay, nochmal 13 Seiten geschafft! =D Ernsthaft, wenn ich den Satz "Gefühle zu haben war lästig, sie zu zeigen unverzeihlich" noch ein Mal lese, dann schreie ich. Aber zum Glück ist es doch wieder ein bisschen besser geworden und sooo viel ist auch nicht mehr übrig. =)

23.42 Uhr -  Jetzt habe ich es ganz verpeilt, dass mein letztes Update schon so lange her ist. Inzwischen bin ich auf Seite 210, habe die Hälfte vom Rest geschafft und bin wild entschlossen, den restlichen Rest auch noch zu lesen.

9.54 Uhr -  Irgendwann war ich gestern von Twitter so abgelenkt, dass ich mit dem Lesen kaum weiter kam, deshalb habe ich auch nicht mehr geupdatet (?). Jedenfalls habe ich Sternensommer danach noch fertig bekommen und gegen 3 Uhr bin dann auch ich schlafen gegangen. Ich habe keine Ahnung, wie einige von euch über 300 Seiten geschafft haben, aber ich habe meine 100. =)

Nochmal danke für den schönen Abend!

Dienstag, 16. Juni 2015

[R] Amy on the Summer Road von Morgan Matson

*4,5 Sterne*

Inhalt

Eine zarte Liebesgeschichte und eine verrückte, wilde Reise quer durch Amerika Seit dem Tod ihres Vaters hat sich Amy völlig zurückgezogen. Als ob nicht alles schlimm genug wäre, beschließt ihre Mutter von Kalifornien an die Ostküste zu ziehen, und Amy soll nachkommen … im Auto mit einem wildfremden Jungen! Amy ist verzweifelt. Doch dann steht Roger vor ihr – total süß und irgendwie sympathisch. Die beiden verstehen sich auf Anhieb und sind sich einig: Amys Mom hat sich für den Trip die langweiligste aller Strecken ausgesucht! Und so begeben sie sich kurzerhand auf eine eigene, wilde Reise kreuz und quer durch die Staaten. Und während Amy noch mit ihrer Vergangenheit kämpft, merkt sie, wie sehr sie diesen Jungen mag ...

Über dieses Buch hört man von allen Seiten nur Gutes. Von. Allen. Seiten. Ich kenne niemanden, der Amy, Roger und ihren Roadtrip nicht mochte. Deshalb bin ich mit extrem hohen Erwartungen an das Buch rangegangen und auch ich mochte es echt gerne.
Die größte Stärke des Buches ist seine Gestaltung. Denn die Geschichte ist mit Fotos, Kassenzetteln, Playlists und Seiten aus Amys Reisetagebuch unterfüttert, die alles einfach ein Stückchen realistischer machen und durch die man teilweise sogar Teile der Handlung mitbekommt, die die Autorin in der Geschichte nicht weiter ausführt. Würde es allein darum gehen, würde ich dem Buch ohne zu zögern fünf Sterne hinterher schmeißen. Nun hat es insgesamt dazu aber doch nicht ganz gereicht.
An den beiden Protagonisten lag das nicht, Amy und Roger sind toll. Besonders Amy mochte ich sehr. So sehr ich starke und selbstbewusste Protagonistinnen mag, ich fand es auch ganz schön, mal wieder von einer zu lesen, die unsicher ist und nicht immer alles einsteckt und einfach weitermacht wie bisher. Sie hat einiges durchgemacht in den letzten Monaten und das hat sie verändert und Spuren hinterlassen. Amy ist nicht der Sonnenschein, der alles hinter einem Lächeln versteckt, sondern man sieht es ihr an, dass sie gerade eine harte Zeit hat. Und genau das alles zusammen hat sie so realistisch und lebendig gemacht.
Und Roger... Im Klappentext wird er als „total süß und irgendwie sympathisch“ beschrieben. Ja, dem stimme ich einfach zu, denn das beschreibt ihn perfekt. Roger ist ein ganz lieber und die Sachen, die er für Amy, aber auch für seine Exfreundin, tut, sind richtig süß.
Ich bin ein Fan davon, wenn die Liebesbeziehung sich langsam entwickelt und man richtig mitverfolgen kann, wie zwei Personen Gefühle für einander entwickeln. Da bin ich mit Amy und Roger voll auf meinen Geschmack gekommen. Schritt für Schritt kann man beobachten wie aus „Wir fahren zusammen, weil wir es müssen“ nach und nach echte Gefühle entstehen.
Jetzt habe ich es fast geschafft, diese Rezension zu schreiben und nur ein einziges Mal den Kerninhalt des Buches zu erwähnen: den Roadtrip. Die langweilige Route, die Amys Mutter zusammengestellt hat, damit Amy ihr möglichst schnell ihr Auto herüber fahren kann, aus der wird nichts. Stattdessen entscheiden sich Amy und Roger, ihre Anweisungen zu ignorieren und eine aufregendere Route zu fahren. Wenn man schon quer durch Amerika fährt... Auf dem Weg steuern die zwei Stationen an, die immer einem von beiden wichtig sind. Und okay, es macht einfach Spaß.
Die klitzekleinen Kritikpunkte: Gegen Ende hin flachte die Geschichte etwas ab, fand ich. Während sie mich am Anfang komplett gefesselt hat, ließ das später ein wenig nach. Naja, es ist halt vorhersehbar, was passiert und irgendwann dringt das auch durch und nimmt, zumindest bei mir, dieses gewisse Etwas. Außerdem ist das Ende sehr offen. Ich hätte mir noch gewünscht zu erfahren, wie es mit Amy und Roger und besonders mit Amy und ihrer Familie weitergeht. Wie gesagt sind das aber auch bloß Kleinigkeiten, die beim Lesen nicht weiter stören, mich aber davon abhalten, die volle Wertung zu vergeben.

Über die Autorin:

Morgan Matson studierte Schreiben für junge Leser an der New School. Road-Trips quer durchs Land sind ihre große Leidenschaft und sie hat schon drei Mal die USA durchreist ... bis jetzt. Derzeit lebt die Autorin in Los Angeles. 

Fazit

Amy on the Summer Road strahlt gute Laune und ein richtiges Summer Feeling aus. Es ist witzig und humorvoll, ernst und traurig, aufregend, ein perfektes Sommerbuch. Ich liebe die Geschichte trotz der kleinen Kritikpunkte und würde sie jedem sofort empfehlen.

Sonntag, 14. Juni 2015

Summer Sunday Question #2


Soll ich das Projekt nochmal verlinken? Ich denke, inzwischen ist klar, das ich bei Amazing Summer Reads mitmache und viele meiner Posts, darunter die Summer Sunday Questions, dazu gehören, deshalb lasse ich es.
Heute gibt es die zweite Summer Sunday Question:

Welche zehn Bücher gehören auf jeden Fall ins Urlaubsgepäck?

Da musste ich erstmal echt lange überlegen. Schließlich habe ich mich auf diese zehn festgelegt, die ich in den Urlaub mitnehmen würde:




Davon sind übrigens sechs der Bücher auf meiner Will ich unbedingt bald lesen-Liste und die anderen vier auf der Will ich nochmal lesen-Liste. =)

Montag, 8. Juni 2015

[R] Road to Hallelujah von Martina Riemer

Inhalt

Nach dem Tod ihrer Großmutter beschließt Sarah sich ihren großen Traum zu erfüllen: eine Reise nach New York mit nichts als ihrer Gitarre im Gepäck. Doch dann wird sie von ihrem besorgten Bruder dazu überredet, mit dem Aufreißer und Weltenbummler Johnny die Reise anzutreten. So hatte sich Sarah die Erfüllung ihres Traums nicht vorgestellt. Und Johnny sich seinen Amerika-Trip ganz sicher auch nicht. Zu allem Überfluss wird auch noch Sarahs geliebte Gitarre während des Flugs zerstört. Nur gut, dass Sarah nicht die Einzige mit einem Instrument im Gepäck ist…

Auf Road to Hallelujah war ich extrem gespannt, da mir das Buch in letzter Zeit überall und ständig über den Weg gelaufen ist. Da konnte ich es gar nicht mehr erwarten, es endlich anzufangen. Und ich wurde nicht enttäuscht.
+ Sarah. Sarah ist eine Protagonistin, die ich ziemlich schnell ziemlich gern hatte. Wie war das? Klein aber oho? Ja, das trifft auf Sarah voll und ganz zu. Denn trotz ihrer kleinen Körpergröße ist sie frech und hat Krallen. Aber sie hilft auch immer jedem, der ihr über den Weg läuft und ist nicht nur lieb, sondern sogar schon ein wenig aufopferungsvoll. Sie ist so ein natürlicher Charakter, da fällt es echt nicht schwer, sie zu mögen.
+ Nat. Sarahs Bruder. Von ihm kriegen wir zwar nicht viel mit, aber trotzdem hat er es geschafft, sich den begehrten Platz als meine Lieblingsfigur zu holen. Der gute ist genauso aufopferungsvoll wie Sarah und sogar noch lieber und verständnisvoller. Er bleibt Zuhause und passt auf die Mutter auf, damit Sarah ihre Reise nach Amerika unternehmen kann. Was kann man sich von einem großen Bruder mehr wünschen? Das einzige, was mich an ihm störte, ist, dass er eben nur so wenig vorkam. Deshalb bin ich schon echt gespannt auf Nats Buch. Mehr Nat! *-*
+ Kelsey. Kelsey ist eine Freundin von Sarah und Johnny und echt cool. Mehr gibt es zu ihr eigentlich auch gar nicht zu sagen, sie ist cool und war Nats größte Konkurrentin.
+ Wortgefechte. Zwischen Sarah und Johnny gab es jede Menge von ihnen und sie sind es, die das Buch ausmachen. Durch diese witzigen Dialoge macht es erst richtig Spaß, die Geschichte der beiden zu lesen. Wenn Johnny und Sarah sich mal nicht streiten, dann ist etwas faul und man sollte schnellstmöglich in die entgegengesetzte Richtung davon laufen.
+/- Johnny. Ja, Johnny taucht erst hier auf. Warum? Was ihn betrifft, gab es bei mir nämlich auch ständig ein hin und her. Die meiste Zeit mochte ich ihn und fand ihn gar nicht so übel. Wie schlecht kann denn schon ein Typ sein, der sich noch immer um zwei Kinder kümmert, mit denen er vor Jahren mal in der selben Pflegefamilie war? Aber dann wieder hat Johnny den Frauenheld raus hängen lassen und Sarah immer wieder von sich gestoßen. Schwere Kindheit, Schwierigkeiten, anderen Leuten zu vertrauen und so weiter. Alles klar. Trotzdem hat mich Johnny manchmal so genervt, dass ich ihn am liebsten kräftig durchgeschüttelt hätte, damit er wieder zur Besinnung kommt.
- Drama. Ich habe nichts gegen Drama, ohne Drama wären die meisten Geschichten doch langweilig. Aber gegen Ende hin war es dann doch etwas zu viel des Guten. Da kam dann nochmal ziemlich viel auf die armen Protagonisten zu, für meinen Geschmack zu viel auf Einmal. Ein, zwei der Geschehnisse hätten ruhig auch wegfallen können.
Und jetzt zählen wir mal nach Mills zusammen (jetzt wisst ihr, was ich heute für die Schule gelernt habe xD ): Die positiven Punkte überwiegen, also ist die Handlung... ähm, das Buch gut.


Über die Autorin:

Martina Riemer wurde 1985 in Niederösterreich geboren und wohnt nun in Wien. Zurzeit ist sie als Sachbearbeiterin mit eher zahlenlastigen Arbeiten beschäftigt. Privat geht sie ihrer Leidenschaft Bücher zu lesen und eigene Geschichten zu schreiben, die ihr im Kopf herumschwirren, mit Freude nach. Tagträumerin war sie schon immer, aber erst später wurden Gedankensplitter zu verstrickten Ideen, die sich zu Geschichten formten. 2014 hat sie ihre ersten beiden Bücher veröffentlicht, und es damit bei Lovelybooks im selben Jahr sogar auf Platz 5 der besten Debütautoren geschafft. 

Fazit

Road to Hallelujah ist das richtige Buch für einen richtig heißen Sommertag. Es ist nicht perfekt, aber mit den tollen Charakteren und den witzig-spritzigen Dialogen macht es trotzdem Spaß und die Hitze ein kleines bisschen erträglicher.

Sonntag, 7. Juni 2015

Summer Sunday Question #1

Zu dem Projekt Amazing Summer Reads (Ja, das kriegt ihr die nächsten Monate nun ständig von mir zu hören. ;-) ) gehört auch das Beantworten einer sommerlichen Frage, und zwar jeden Sonntag. Die heutige Frage lautet:

Wenn Geld keine Rolle spielen würde: wie würdest du deinen Sommer verbringen?

Ich denke, ich würde eine Weltreise machen, zusammen mit meiner Familie, damit ich zwischendurch auch ja kein Heimweh bekomme. Es gibt so viele Orte, die ich gerne sehen würde, da könnte ich mich nicht darauf festlegen, den ganzen Sommer an nur einem Ort zu verbringen. Und ich würde von jedem Ort jemandem etwas mitbringen, damit auch alle, die ich kenne, an der Reise teilhaben könnten.

Freitag, 5. Juni 2015

[R] Pharos von Laura Labas

Inhalt

Reyna ist eine Pharos, eine Unwandelbare. Sie kann ihre Seele in die Körper von Tieren wandern lassen und in ihnen dem Gefühl von Freiheit näher kommen. Doch sie hat keine Ahnung, was sie ist und ob noch andere ihrer Art existieren. Zumindest solange nicht, bis die Caelum in Walcott Hill auftaucht; eine Gruppe von Pharos, die plötzlich Interesse an ihrer besten Freundin hat. Zu allem Überfluss findet Reyna die sterblichen Überreste ihrer Schuldirektorin und muss sich die Fragen stellen, ob es eine Verbindung zwischen diesem Tod und der Welt der Unwandelbaren gibt und welche Rolle die Caelum darin spielt. Kann sie den Pharos vertrauen oder wird sie von den Gefühlen, die sie für Cadan, den Anführer der Caelum, empfindet, geblendet?

Erstmal: Wow. Das Buch ist echt der absolute Wahnsinn. Pharos ist so ein Buch, bei dem ich mich nicht auf die Leseprobe verlassen würde. Denn am Anfang musste ich mich teilweise sogar ein wenig zwingen, weiterzulesen, die ersten Kapitel sind noch nichts besonderes und deshalb meiner Meinung nach nicht repräsentativ für das ganze Buch. Erst nach einigen Kapiteln schlägt Laura zu und beginnt, diese unglaubliche Geschichte um den Leser herum zu weben.
Pharos ist von Grund auf anders als viele andere Geschichten. Wie viele Bücher gibt es, in denen die Protagonistin etwas Besonderes ist und schon ziemlich früh, wenn nicht sogar von Anfang an entsprechend behandelt wird? Nun, Pharos ist kein solches Buch. Reyna ist etwas Besonderes, doch das weiß kaum jemand. Denn auch ihre beste Freundin Feliz ist kein Mensch und steht deshalb im Moment im Mittelpunkt und das will Reyna ihr nicht wegnehmen. Deshalb wird die Geschichte sozusagen „aus der zweiten Reihe“ erzählt. Das macht sie aber kein bisschen weniger spannend oder sowas, überhaupt nicht.
Die Wesen in dem Buch, die Pharos, sind neu und echt interessant. Zumindest kenne ich bisher noch keine vergleichbaren. Das hat es spannend gemacht, zusammen mit Reyna mehr über sie zu erfahren.
Reyna. Zu ihr gibt es auch jede Menge zu sagen. Reyna ist eine starke Protagonistin und doch ist sie auch jemand, der Angst hat und dies zeigen kann. Sie ist selbstlos, neugierig und eine tolle Freundin. Sie ist so echt. Reyna ist sie selbst und das macht sie sympathisch.
In Pharos gibt es auch eine Liebesgeschichte und sie ist genau so, wie ich es mag: schön langsam. Reyna und Cadan überstürzen nichts und reden nicht schon nach drei Tagen von der großen Liebe. Sie lassen sich Zeit. Aber zwischen den beiden herrscht so eine starke Chemie, ich finde es immer noch unglaublich. Als Leser fiebert man die ganze Zeit mit und hofft, dass sie sich endlich küssen.
Einen Punkt möchte ich noch ansprechen: Die Stimmung des Buches. Reyna findet die Leiche ihrer Schuldirektorin, klar das da nicht alles Friede, Freude, Eierkuchen sein kann. Dementsprechend ist die Atmosphäre durchgehend leicht schaurig, mysteriös und sehr spannend.
Okay, und wieso vergebe ich dann keine fünf Sterne, wenn das Buch so toll ist? Einerseits liegt das an dem Anfang. Wie ich schon gesagt habe, da musste ich mich zum Weiterlesen zwingen. Und ich bin froh, dass ich das getan habe. Andererseits am Ende. Ich hatte das Gefühl, dass ich das Meiste, was während des großen Finales wichtig war, etwa bei der Hälfte schon so vermutet habe. Das kann man sehen, wie man will, aber das sind die zwei Gründe, wieso das Buch von mir „nur“ vier Sterne bekommt.


Über die Autorin:

Momentan lebt Laura Labas in der Nähe von Aachen in einer übersichtlichen Stadt bei ihrer Familie. Sie studiert an der RWTH Aachen English Studies und Germanistische und Allgemeine Literaturwissenschaft.
In ihrer Freizeit geht sie gerne spazieren oder vergräbt sich in das jeweilige Buch, das gerade auf ihrem Stapel liegt.
Sie kann gar nicht so richtig festmachen, wann sie sich für das Schreiben interessiert hat. Irgendwann in der Grundschule hat sie damit begonnen und seitdem hat es sie nicht wieder losgelassen. Viele Projekte hat sie in den vergangenen Jahren begonnen und verworfen und sich damit weiterentwickelt. Mittlerweile fühlt sie sich gestärkt genug, ihre Fantasie mit anderen Menschen zu teilen. Pharos ist ihr Debütroman und der erste Teil der Jugendfantasyreihe "Die Unwandelbaren". 

Fazit

Um es nochmal mit meinen Worten vom Anfang zu sagen: Wow. Das Buch ist echt der absolute Wahnsinn. Lasst euch von der Leseprobe nichts vorspielen oder von ihr verschrecken und lest es einfach!

Mittwoch, 3. Juni 2015

Rückblick Mai

Ich habe es schon kurz erwähnt, dass ich Feuer uns Stein von Diana Gabaldon gelesen habe und es ganz toll fand. Und jetzt ist es ganz offiziel: Es war ein Monatshighlight. Eigentlich schon im April, aber da ich hierbei nach dem Datum gehe, an dem ich es ausgelesen habe und das war am 2. Mai.Somit wäre es eigentlich ein Highlight der letzten ZWEI Monate, wenn man es genau nimmt. =) Ich habe dem Buch vier Sterne gegeben, den fünften hat es nur nicht bekommen, weil mir die Geschichte teilweise etwas zu heftig war. 
Highlight Nummer zwei war A Court of Thorns and Roses von Sarah J. Maas. Es ist eine Nacherzählung des Märchens Die Schöne und das Biest. Lieblingsmärchen + Autorin, von der ich bisher alle Bücher geliebt habe = da konnte doch eigentlich gar nichts mehr schief gehen. ;-)
Ja, und so ziemlich genauso ging es mir auch mit Sternenmeer von Tanja Voosen. Bei ihren Büchern konnte ich mich bisher immer darauf verlassen, dass ich eine süße und originelle Liebesgeschichte kriege, bei der ich mich kaputt lachen kann. Und Sternenmeer bildet da keine Ausnahme.









Das habe ich alles im Mai gelesen:

Feuer uns Stein von Diana Gabaldon (4/5)
Opposition von Jennifer L. Armentrout (3/5)
Atlantia von Allie Condie (Hörbuch) (2/5)
Loving von Katrin Bongard (3/5) *Meine Rezension*
Kuss des Tigers von Colleen Houck (2/5) *Meine Rezension*
Josh & Emma - Portrait einer Liebe von Sina Müller (4,5/5) *Meine Rezension*
Céleste: oder Die Welt der gläsernen Türme von  Timothée de Fombelle (3/5)
Sternenmeer von Tanja Voosen (5/5) *Meine Rezension*
A Court of Thorns and Roses von Sarah J. Maas (4/5)
Der Prozess von Franz Kafka (2/5)

Durchschnitt: 3,35 Sterne

Ja, damit bin ich voll und ganz zufrieden. Ich habe endlich mal wieder einen Monat geschafft, ohne ein Buch abzubrechen. Darauf bin ich wirklich, wirklich stolz. Und wenn ich mir die Liste nochmal so anschaue... Diesen Monat waren viele blaue Cover dabei. =) Insgesamt habe ich das Gefühl, dass das lesetechnisch ein richtig guter Monat war.

Und los geht es mit Amazing Summer Reads. Vorgestern ist das Projekt gestartet. Als nächstes geht es bei mir deshalb an die Roadtrip-Romane. Ich bin gespannt. =)

Montag, 1. Juni 2015

[TAG] 10 Wünsche für einen Sommer


Die beiden Mädels von Amazing Summer Reads haben uns Teilnehmer aufgefordert, eine Summer-Bucket-List zu erstellen, eine To-Do-Liste für den Sommer. Hier sind meine zehn Ziele, Wünsche, Hoffnungen:

1. Die Abschlussfahrt mit meinem Jahrgang nach Barcelona überstehen. Ich habe nämlich Höhenangst und schon jetzt schreckliche Ansgt vor dem Hin- und Rückflug. Und auf die Hitze dort freue ich mich auch nicht unbedingt. Freuen tue ich mich schon auf die Fahrt, aber eben nicht nur.

2. Ein einigermaßen gutes Zeugnis bekommen. Ich weiß schon jetzt, dass es wohl wieder im üblichen Bereich sein wird, also ganz in Ordnung, aber mein Ziel ist es, möglichst in keinem Fach unter fünf Punkten zu kriegen.

3. Meinen Opa besuchen. Seit meine Großeltern sich getrennt haben, bin ich noch nicht dazu gekommen, ihn da unten in seinem neuen Zuhause zu besuchen (wobei ich ganz dezent verschweige, dass das schon locker 1 1/2 Jahre her ist.). Besser spät als nie, das will ich diesen Sommer ändern.

4. Meine Sommerliste lesen. Oder zumindest einen Teil davon. Ich erwähne es immer wieder und daran hat sich noch immer nichts geändert. ;-)

5. Die geliehene Zeit von Diana Gabaldon lesen. Ich habe es auch auf den Sommerstapel gepackt, obwohl es da nicht wirklich rein passt, aber diesen Sommer will ich die Reihe unbedingt weiter lesen, bevor die nächste Staffel der Serie gedreht wird. Outlander. ♥

6. Etwas mit meinen Schwestern unternehmen. So wie ich sie kenne, werden sie sich gerade in den Sommerferien schnell langweiligen und um sie zu beschäftigen, werde ich vielleicht mit ihnen ins Schwimmbad gehen oder sowas in der Art. Auf jeden Fall stehen die Minions für uns drei an. =)

7. Schreiben. Da habe ich nichts mehr hinzuzufügen.

8. In ein anderes Bundesland fahren. Abgesehen von dem Besuch bei meinem Opa. Einfach mal, damit in der Liste auch mal etwas drauf steht, dass nicht sowieso schon mehr oder weniger fest steht. =)

9. Diese kleine Buchhandlung bei uns in der Stadt besuchen. Unglaublich. Ich lebe hier schon seit fast sieben Jahren, bin aber noch immer nicht einfach mal rein gegangen. Obwohl ich da eine Zeit lang sogar fast täglich vorbei gelaufen bin. Okay, das kommt auf die Liste.

10. Meine Wand streichen. Vor Jahren habe ich mal Sachen an meine Wand gemalt, aber jetzt will ich sie wieder übermalen. So toll finde ich es inzwischen nämlich gar nicht mehr. Das nehme ich mir auch noch vor.



Ja, es klingt ziemlich unspektakulär, aber wer sagt denn, dass der Sommer unbedingt voller gefährlicher Abenteuer sein muss?
Ich tagge Marie von Zeilentanz und Jessi von Zeilenträumerin. Schreibt doch auch eure Summer-Bucket-List, wenn ihr Lust habt. =)