Donnerstag, 2. Oktober 2014

Dark Elements - Steinerne Schwingen von Jennifer L. Armentrout

Inhallt

Vampire waren gestern – jetzt kommen die Gargoyles! Nichts wünscht Layla sich sehnlicher, als ein ganz normaler Teenager zu sein. Aber während ihre Freundinnen sich Gedanken um Jungs und erste Küsse machen, hat sie ganz andere Sorgen: Layla gehört zu den Wächtern, die sich nachts in Gargoyles verwandeln und Dämonen jagen. Doch in ihr fließt auch dämonisches Blut – und mit einem Kuss kann sie einem Menschen die Seele rauben. Deshalb sind Dates für sie streng tabu, erst recht mit ihrem heimlichen Schwarm Zayne, dem Sohn ihrer Wächter-Ersatzfamilie. Plötzlich wird sie auf einem ihrer Streifzüge von dem höllisch gut aussehenden Dämon Ash gerettet … und er offenbart ihr das schockierende Geheimnis ihrer Herkunft!

Dies ist nun schon das dritte Buch der Autorin, das ich gelesen habe, und ich bin jedes Mal wieder absolut begeistert davon, wie originell sie ihre Geschichten schreibt. Nach „Wait for you“ und „Obsidian“ habe ich aber auch nichts Anderes erwartet, denn schon die Beiden haben es geschafft, dass ich gefesselt an den Seiten hing und innerhalb kürzester Zeit schon am Ende war und am liebsten immer weiterlesen wollte. „Dark Elements“ hat diese in meinen Augen aber sogar noch übertroffen.
Zum Einen liegt das an den tollen Protagonisten. Layla, aus deren Sicht das Buch erzählt wird, ist sympathisch und unterscheidet sich von allen um sie herum. Dadurch, dass sie zur Hälfte Wächterin und zur Hälfte Dämonin ist, passt sie weder zu der einen, noch zu der anderen Seite wirklich. Und je mehr man von ihr liest, desto mehr mag man sie auch, denn mit jeder Seite wird man tiefer in Laylas ungewöhnliches Leben gezogen und fiebert bei jedem Kampf oder Angriff mit, während man aber auch alle Geheimnisse, die sie umgeben, lösen will.
Aber auch der Wächter Zayne, mit dem Layla aufgewachsen ist, und der Dämon Roth sind fantastisch. Sie könnten unterschiedlicher kaum sein und trotzdem spielen sie beide eine recht große Rolle in Laylas Leben. Und auch wenn sich das jetzt nach einer Dreiecksbeziehung anhört, es ist keine, zumindest keine, die ich so bezeichnen würde. Für mich gehört zu einer solchen nämlich, dass da wirklich eine erkennbare romantische Beziehung zwischen den beiden Partnern vorhanden ist, was hier nicht der Fall ist.
Ein weiterer großer Pluspunkt sind die übernatürlichen Wesen. Die sind zwar nichts wirklich Besonderes in Büchern, doch Jennifer L. Armentrout lässt in ihrer Welt ganz neue Wesen auftreten. Die Gargoyles sind mir vorher nicht untergekommen und ich bezweifle, dass ich zu ihnen auch viel finden würde. Sie sind eine neue Art von Fabelwesen und mit Vampiren oder Werwölfen nicht zu vergleichen und genau das macht sie so interessant und aufregend.
Nachdem ich „Obsidian“ schon gelesen habe, habe ich vor Allem am Anfang einige Parallelen zwischen den beiden Büchern gesehen, eine der auffälligsten den männlichen Protagonisten betreffend. Roth ist Daemon nicht unähnlich. Es hat aber nicht lange gedauert, bis ich nicht mehr jede Szene mit „Obsidian“ verglich, denn obwohl es unverkennbar die gleiche Autorin ist, hat sie eine komplett andere Welt geschaffen, in der man sich verliert. Dazu kam die Spannung, die keinen Augenblick nachlässt. Es herrscht eine angespannte und erwartungsvolle Atmosphäre, die es einem unmöglich macht, das Buch zur Seite zu legen.

Über die Autorin:

Jennifer L. Armentrout ist eine US-amerikanische Autorin, die 1980 in West Virginia geboren wurde und heute mit ihrem Ehemann und ihrem Hund Loki zusammen lebt. Der Wunsch, Autorin zu werden, entstand in den Mathestunden ihrer Schulzeit, als sie anfing Kurzgeschichten zu schreiben, anstatt zu rechnen. Heute ist sie eine bekannte Jugendbuch- und Fantasyautorin, die es mit einigen Romanen auf die New-Yorker-Bestseller-Liste schaffte. 

Fazit

Würde ich „Dark Elements“ weiterempfehlen? Auf jeden Fall! Es ist das beste Buch der Autorin von denen, die ich bisher kenne und die waren schon sehr gut. Jennifer L. Armentrout hat mich mit ihren Ideen inzwischen so sehr begeistert, dass sie sich ihren Platz als eine meiner Lieblingsautorinnen wirklich verdient hat.

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