Samstag, 21. März 2015

[R] Gefährliche Wünsche von Natalie Luca

Vielen Dank an impress für das Rezensionsexemplar!

*4,5 Sterne*


Inhalt

Schuld ist nur diese dumme Wette: Weil die siebzehnjährige Lori zu schüchtern ist, um Jungs anzusprechen, muss sie die hässlichste Lampe auf dem Markt kaufen. Als kurz darauf ein leibhaftiger (und auch noch gutaussehender!) Dschinn vor ihr auftaucht, traut sie ihren Augen nicht. Sie soll sich etwas wünschen. Aber was? Während Lori noch grübelt, bringt der Lampengeist sie in eine peinliche Situation nach der anderen. Als dann noch ein fremder Junge an ihrer Schule auftaucht und beginnt Fragen zu stellen, weiß Lori nicht mehr, wie sie aus der Affäre wieder herauskommen soll.

Ich habe inzwischen die Angewohnheit, wenn ich ein eBook lese, Stellen entsprechend zu kommentieren (besonders wenn meine Schwester gerade nicht da ist, die ich in so einem Fall sonst voll quassele). Eine Stelle erinnert mich an etwas bestimmtes? Kommentar. Ich habe eine Vermutung, die ich nicht vergessen will? Kommentar. Etwas, das mir besonders gut gefallen hat? Auch ein Kommentar. Wenn ich mir meine Kommentare so anschaue, fällt eine gewisse Kombination aus zwei Buchstaben besonders häufig auf: xD. „Gefährliche Wünsche“ ist witzig und hat beim Lesen einfach super viel Spaß gemacht.
Am Anfang ist Lori ein schüchternes Mädchen mit schrecklichem Namen – Hannelore Kozlowski-Swoboda, die rot wird und kein Wort mehr heraus bringt, wenn sie in der Schule gemobbt wird. In ihrem Fall bin ich wirklich froh, dass es Spitznamen gibt. Lori ist nicht nur viel klangvoller, sondern passt auch viel besser zu Lori. Sie ist eine sympathische Protagonistin und ich mochte sie ganz gerne, aber schon nach wenigen Seiten hat sie mich komplett für sich gewonnen. Als sie nach Hause kommt, isst sie nämlich Schokoeis und Lasagne. Ich wiederhole: SCHOKOEIS UND LASAGNE! Es gibt kaum etwas auf der Welt, dass ich lieber esse, als diese zwei Sachen. Meine Sympathie war ihr da sicher. ;-)
Die Idee zum Buch finde ich ziemlich gut. Dschinns finden viel zu wenig Beachtung in Jugendbüchern, mir würden höchstens fünf andere Bücher einfallen, in denen ein Dschinn vorkommt. Und obwohl die Geschichte recht klischeehaft anfängt, bleibt das nicht lange so. Schon die nächste Biegung nimmt die Autorin, als der Dschinn anfängt, Lori zu „helfen“. Da steht die Arme dann auch schon mal in einem Bauchtanzkostüm vor ihrer gesamten Klasse, dass vor 800 Jahren der letzte Schrei war. Tja, seit dem sind ein paar Jahrhunderte vergangen.
Ich denke, man merkt es schon, oder? Dschinn ist wirklich liebenswert. Er bringt Lori zwar in ziemlich unangenehme Situationen, aber er meint es gut und will ihr eigentlich tatsächlich nur helfen. Für Lori unangenehm, für den Leser unglaublich lustig.
Ein kleiner Wermutstropfen ist das Liebesviereck, welches zumindest nicht das sonst übliche Liebesdreieck ist. Aber gleich drei Jungs, die Lori mögen, während sie am Anfang niemanden außer ihren zwei besten Freundinnen hatte? Na gut, so schlimm war es nun auch wieder nicht, denn den das Viereck habe ich die meiste Zeit gar nicht als solches empfunden. Der eine Typ hatte eher die Ausstrahlung eines guten Freundes und der zweite hat sich nicht wirklich um Lori bemüht (außer man zählt die Aussage „Ich will von dir mehr als nur Freundschaft“ dazu, der aber weder Taten vorgehen noch folgen, dazu, was aus meiner Sicht aber nun wirklich nicht genug ist). Somit blieb für mich nur ein möglicher Partner für Lori übrig, weshalb ich auch gar nicht mit irgendwelchen Teams anfangen werde. Aber da waren Szenen, in denen doch klar wurde, dass es nicht eindeutig ist, mit wem Lori am Ende zusammenkommt, in denen diese Existenz dieses Vierecks doch deutlich wurde.
Und es gibt noch eine weitere Figur, die auf jeden Fall eine Erwähnung verdient: Eine von Loris besten Freundinnen, Becky. Sie ist ein bisschen schräg und es interessiert sie gar nicht, was andere Menschen von ihr denken, sie zieht einfach ihr Ding durch. Und sie ist wirklich cool. Auf die Frage, was sie sich wünschen würde, wenn sie einen Wunsch frei hätte, zum Beispiel, antwortet sie, sie würde sich Eis wünschen, dass nicht schmilzt, wenn es warm ist. Oder ihr Lösungsvorschlag, als Lori sie um Rat bei ihren Problemen bittet. xD Ich finde, Becky ist der eigentliche Star des Buches.

Über die Autorin:

Natalie Luca lebt und arbeitet in Österreich. Seit dem Abschluss ihres Wirtschaftsstudiums widmet sie sich vermehrt dem Schreiben, ihrer Leidenschaft seit früher Jugend. Auf ausgedehnten Reisen lässt sie sich für ihre Fantasygeschichten inspirieren. “Unter goldenen Schwingen” war ihr erster Roman.

Fazit

„Gefährliche Wünsche“ macht Spaß, bringt oft zum Lachen und lässt ungeduldig auf die Fortsetzung warten. Einen klitzekleinen Abzug gibt es von mir lediglich für die paar Momente, in denen das Liebesviereck besonders deutlich wird. Aber ansonsten mochte ich den ersten Teil der Dschinn-Reihe genauso gerne wie schon die Nathaniel und Viktoria-Reihe, die andere Reihe der Autorin und empfehle dieses Buch ebenso weiter.

Mittwoch, 18. März 2015

Interview mit C.M. Spoerri

Vor Kurzem habe ich den ersten Teil der Alia-Reihe gelesen. Nun durfte ich mit dessen Autorin Corinne, eher bekannt als C.M. Spoerri, ein Interview führen. Dazu habe ich mir einige Fragen zu ihr und ihren Büchern überlegt, die sie mir beantwortet hat und ich stelle euch jetzt meine Fragen und Corinnes Antworten vor und hoffe, dass ihr mit den Fragen genauso viel Spaß habt wie wir. =)

Aber zuerst: Wer ist Corinne nochmal und was ist diese Alia-Reihe, von der ich hier Rede?
DAS ist Corinne:



C.M. Spoerri wurde 1983 geboren und lebt in der Schweiz, in der Nähe von Zürich. Schon in ihrer Kindheit entdeckte sie ihre Liebe zum Schreiben. Sie studierte Psychologie und promovierte im Frühling 2013. Ehe sie von der Wissenschaft zur Arbeit als Psychotherapeutin wechselte, entschied sie sich, ihr früheres Hobby wieder aufzunehmen und begann im April 2013 die Fantasy-Saga “Alia” zu schreiben. Der erste Band “Alia – Der magische Zirkel“ erschien im Frühling 2014.
(Autorenbeschreibung vom AAVAA-Verlag)

Was die Autorin über sich selbst sagt, könnt ihr HIER auf ihrer Seite nachlesen.
Edit. Die Seite ist inzwischen offline


Und DAS HIER ist der erste Teil ihrer Reihe, Alia - Der magische Zirkel:



Inhalt:
Sie beherrscht keines der vier Elemente Wasser, Feuer, Luft oder Erde. Jeder in Altra kann es – sie nicht. Da sie demnach zu keiner ansehnlichen Arbeit taugt, wird sie an ihrem sechzehnten Geburtstag als Dienerin in den Magierzirkel von Lormir geschickt. Dort soll sie den Rest ihres Lebens verbringen. Einen Tag vor ihrer Abreise erfährt sie ein Geheimnis. Ein Geheimnis, das ihr Leben für immer verändern wird.


(=D Déjà-vu-Moment. Meine Rezension fing auch in etwa so an. Die könnt ihr übrigens HIER nachlesen, falls ihr Lust habt.)




Jetzt habt ihr alle wichtigen Hintergrundinfos, und deshalb, ohne weitere Umschweife, lernt Corrine doch noch ein bisschen besser kennen und lest nach, wie sie meine Fragen beantwortet hat. Hier kommt unser Interview:




F: Wenn du dich mir 3 Worten beschreiben müsstest, welche wären das?
A: Hilfsbereit, kreativ, perfektionistisch

F: Alia ist ja eine offene, lebensfrohe und liebenswerte Außenseiterin, die ihre Freunde beschützt und ihre Familie über alles liebt. Wie viel hast du mit ihr gemeinsam?
A: Die Frage, ob Alia und ich Gemeinsamkeiten haben, wurde mir schon öfter gestellt :-) ich glaube, dass in jedem meiner Charaktere ein Teil von mir ist, denn jeder entspringt ja meiner Fantasie. Allerdings unterscheide ich mich nur schon durch das Alter von meiner Hauptprotagonistin. Sie ist 16, ich fast doppelt so alt. Daher würde ich natürlich einige Dinge anders angehen und habe mich auch manchmal während dem Schreiben über ihre Gutgläubigkeit aufgeregt, hihi. Die Offenheit, Lebensfreude und Freundlichkeit teilen wir jedoch ;-)

F: Du liest selber gerne. Was sind denn so deine Lieblingsbücher?
A: Zurzeit lese ich v.a. Liebesromane. Aber ansonsten natürlich alles, was das Fantasy-Genre hergibt. Ich kann mich da beim besten Willen nicht für ein Lieblingsbuch entscheiden. Jedes hat seine besondere Faszination für mich.

F: Es sind schon ein paar Jahre vergangen, seit du den ersten Teil der Alia-Reihe geschrieben hast. Wenn du dir die Geschichte heute nochmal anschaust, würdest du etwas verändern? Wenn ja, was?
A: Ja, den ersten Teil habe ich vor ziemlich genau zwei Jahren begonnen. Ich würde im Nachhinein nichts an der Geschichte ändern, auch wenn ich die Chance hätte, sie nochmals neu zu schreiben. Damals hat es sich genau so richtig angefühlt und es war ja auch mein erstes Buch, das ich geschrieben habe. Diesen besonderen Charme des "Erstlingswerkes" würde ich im Nachhinein nur nehmen. Ich wachse an meinen Büchern, gewinne immer mehr Erfahrung und um diese einzubringen, kann ich ja neue Bücher schreiben – die Ideen gehen mir nicht so schnell aus und ich bin schon fleißig dran, weitere Geschichten auf Papier zu bringen ;-)

F: Wie findest du die Cover deiner Bücher? Und wie sind sie entstanden?
A: Die Cover habe ich zusammen mit einer kanadischen Designerin erstellt, die ich durch Zufall im Internet entdeckt habe. Wir haben über 250 Mails hin und hergeschickt (natürlich alles auf Englisch…), bis sie so waren, wie sie jetzt sind. Mir gefallen sie super gut, da sie schlicht sind und doch eine Aussagekraft haben. Für meine erste Reihe bin ich sehr zufrieden damit. Auch für meine nächsten Bücher, die im Selfpublishing rauskommen, hat dieselbe Designerin die Cover gestaltet.

F: Da diese Woche der Cinderella-Film von Disney ins Kino gekommen ist: Was ist dein Lieblingsmärchen? Was hältst du generell von Märchen?
A: Ja, den Film will ich auch unbedingt noch anschauen – ich liebe Märchen! Meines ist tatsächlich Cinderella, vor allem wegen der Verfilmung "Drei Nüsse für Aschenbrödel". Das ist ein so schöner Film, den ich jedes Jahr in der Weihnachtszeit genieße :-)

F: Viele Leser sind von Alia begeistert, aber natürlich gibt es auch einige, die deine Bücher nicht mögen. Nimmst du dir schlechte Rezensionen sehr zu Herzen?
A: Ich glaube, als Autor muss einem einfach bewusst sein, dass nicht jedes Buch jeden Leser in jeder Lebenslage erreichen kann. Das ist schlichtweg unmöglich. Von "zu kitschig" bis "zu grausam" und "das Beste, was ich je gelesen habe" bis zu "schlechtes Buch" habe ich schon alle Rückmeldungen erhalten. Das zeigt ja schon, wie unterschiedlich Meinungen sein können. Je bekannter ein Buch wird, desto grösser ist auch das Publikum, das es erreicht und desto breiter eben auch der Geschmack.
Natürlich haben mich schlechte Rezis, von denen es glücklicherweise nur einen kleinen Teil gibt, zu Beginn getroffen. Auch heute lese ich sie nicht gerne. Aber ich hoffe, etwas zu lernen, was ich in Zukunft verbessern kann. Allerdings sind die wenigsten schlechten Rezis genügend konstruktiv verfasst – leider. Daher ziehen sie mich auch nicht runter und ich freue mich lieber über die große Leserschaft, die ich mit meinen Büchern begeistern kann. Die positiven Rückmeldungen überwiegen um ein Vielfaches, ich bekomme fast jeden Tag von einem Leser ein Lob, daher kann ich inzwischen mit den wenigen negativen Stimmen selbstbewusster umgehen ;-)
Ich bin der festen Überzeugung, dass wenn dem Autor selbst die Geschichte gefällt, man auch Leser damit erreichen kann. Meine Bücher schreibe ich in erster Linie für mich selbst, überarbeiten tue ich sie dann für meine Leser ;-)

F: Was macht deiner Meinung nach den Charme von Alia aus? Was gefällt dir an deiner Geschichte am meisten?
A: Für mich als Autorin war das Faszinierendste, Alias Wandlung von dem scheuen Mauerblümchen zu der selbstbewussten Frau mitzuerleben. Ich glaube, den Charme von Alia macht aus, dass sie eine Antiheldin ist, wie jeder von uns sie im Alltag kennt. Sie könnte das Mädchen von nebenan sein, das man leicht übersieht. Und doch spürt man, dass in ihr eine Kraft ist, die erst noch von ihr selbst entdeckt werden muss und die ihr von den anderen Charakteren nach und nach gezeigt wird. Trotzdem bleibt sie sich selbst treu und verbiegt sich für niemanden.
Ich mag Alia sehr als Hauptcharakter, auch wenn ich für meine nächsten Geschichte, die "Greifen Saga", die im Sommer erscheinen wird, selbstbewusstere Charaktere ins Zentrum rücke, um auch die andere Seite mal zu "erleben" :-)


Ganz lieben Dank für das Interview, Corinne! ☺

Sonntag, 15. März 2015

[R] Fürsten der Dämonen von J.K. Bloom

Vielen Dank an LYX.digital für das Rezensionsexemplar!

*3,5 Sterne*


Inhalt

Leanne war sich immer sicher, ein ganz normaler Teenager zu sein, mit einem relativ langweiligen Leben – auf keinen Fall etwas Besonderes. Doch dann lernt sie den geheimnisvollen Jonathan Paine kennen, der sie gleichermaßen fasziniert und verunsichert. Er nimmt sie mit auf eine abenteuerliche Reise in eine Welt, die jenseits ihrer Vorstellung liegt. Dort kommt Leanne einem Familiengeheimnis auf die Spur, das ihr Leben verändert: Ihre Mutter ist eine Dämonenfürstin, eine Gefährtin Luzifers, und Leanne das Kind einer Liebe, die nicht sein durfte. Leanne muss schmerzlich feststellen, dass nichts, was sie über Familie, Freunde, Himmel und Hölle zu wissen glaubte, den Tatsachen entspricht – und dass sie zwischen die Fronten eines Krieges geraten ist, der schon seit dem Anbeginn der Zeit tobt …

Fürsten der Dämonen hat sich gezogen, jedenfalls am Anfang. Es hat sich so sehr gezogen. Das erste Drittel über war ich immer wieder drauf und dran, das Buch einfach abzubrechen. Es ist kaum etwas passiert und mich hat genervt, dass jeder, selbst der Leser, mehr weiß als Leanne. Doch ich habe weitergelesen, immerhin geht es um Engel und Dämonen. Und nach den ersten 100 Seiten nahm die Geschichte Fahrt auf und wurde immer spannender, bis ich die Geschichte irgendwann gar nicht mehr aus der Hand legen konnte.
Leanne selber wirkt am Anfang ziemlich gestelzt. Ich hatte kaum einer Verbindung zu ihr, auch deshalb, weil sie mir recht blöd vorkam, da sie sich nicht vorher schon ihren Teil gedacht hat. Der Leser weiß zwar auch nicht mehr als sie, aber einiges habe ich mir schon zusammengereimt bis zu dem Moment, als endlich alles erklärt wurde, wieso konnte sie das nicht auch? An Engel und Dämonen würde ich wohl auch nicht von einem auf den anderen Tag glauben, aber nach allem, was sie mitbekommen hat, hätte sie das zumindest ein bisschen mehr in Erwägung ziehen können, finde ich. Trotzdem mochte ich sie ganz gerne. Was ich an ihr besonders an ihr mochte, ist ihr Ehrgeiz. Am Anfang des Buches erfahren wir, dass sie sich zum Ziel gesetzt hat, Klassenbeste zu werden und somit eine Reise zu gewinnen, die diesem zusteht. Und dafür hat sie wirklich alles getan. Und auch später hatte sie immer ihren eigenen Kopf. Wenn ihr jemand gesagt hat, dass sie etwas tun soll, dann bestand eine ziemlich hohe Wahrscheinlichkeit, dass sie genau das Gegenteil tut, wenn sie es für richtig hält.
Zu den anderen Charakteren gibt es eigentlich nicht viel zu sagen. Manche mochte ich, andere nicht, nichts ungewöhnliches also.
In dem Buch wechseln Engel und Dämonen mal die Seiten: Die Dämonen sind die Guten und die Engel die Bösen. Ein paar Male ist mir das schon untergekommen, doch noch lange nicht häufig genug, um es langweilig zu machen. Wer sagt denn, dass die Engel immer die Guten sein müssen? Ich bin ein ziemlicher Engel-Fan und das war für mich ein netter und unerwarteter Aspekt, der mir gut gefallen hat.

Über die Autorin:

J.K. Bloom wurde 1995 geboren und lebt in Saarlouis, wo sie als angehende Verwaltungsfachangestellte arbeitet. In ihrer Freizeit schreibt sie mit großer Leidenschaft Romantic-Fantasy-Romane. Ihre Begeisterung für Religion und Übernatürliches zeigte sich schon in der Schule und inspirierte sie schließlich zu ihrem ersten Roman "Fürsten der Dämonen - Unsterblich". 

Fazit

Die Idee von Fürsten der Dämonen ist richtig gut, die Umsetzung eher nicht so. Doch das Buch wird immer besser, durchhalten lohnt sich also. Man merkt, dass die Autorin während des Schreibprozesses dazugelernt hat. Und kommt schon, Leute, ENGEL! Deshalb gibt es eine Empfehlung von mir, auch wenn ich recht lange gebraucht habe, um mit der Geschichte warm zu werden.

Sonntag, 8. März 2015

[R] Alia - Der magische Zirkel von C.M. Spoerri


Vielen Dank an den AAVAA Verlag für das Rezensionsexemplar!

Inhalt

Sie beherrscht keines der vier Elemente Wasser, Feuer, Luft oder Erde. Jeder in Altra kann es – sie nicht. Da sie demnach zu keiner ansehnlichen Arbeit taugt, wird sie an ihrem sechzehnten Geburtstag als Dienerin in den Magierzirkel von Lormir geschickt. Dort soll sie den Rest ihres Lebens verbringen. Einen Tag vor ihrer Abreise erfährt sie ein Geheimnis. Ein Geheimnis, das ihr Leben für immer verändern wird.

Und schon wieder habe ich ein Buch gelesen, in dem die vier Elemente eine große Rolle spielen. Und dieses Mal mochte ich es um Einiges lieber als beim letzten Mal.
Ich fange mal da an, wo auch die Geschichte anfängt: am Anfang. Ich hatte erst ein paar Seiten des Prologes gelesen und schon wusste ich, dass mir auch der Rest gefallen würde. Dieser Satz kommt auf den ersten Seiten: „Rein äußerlich war sie wahrhaft keine Schönheit. Aber für ihn war sie alles, was er sich je von einer Frau gewünscht hat.“ Mal ganz ehrlich: Wem fällt ein Buch ein, in dem das so ist? Also mir nicht. Ich war begeistert, dass ein Mann das gedacht hat. Zwar treffen wir weder ihn, noch seine Frau im späteren Verlauf wieder, dafür jedoch deren Tochter. Aber ich war schon über diese wenigen Seiten aus seiner Sicht froh.
Die Protagonistin Alia würde ich als normal bezeichnen. Ich mochte sie ganz gerne, aber das hat erst einmal etwas Zeit gebraucht. Ziemlich lange war sie für mich einfach die Protagonistin, diejenige, die die Geschichte erzählt. Aber nachdem ich Tage, Monate, sogar Jahre ihres Lebens mitverfolgt habe, hat sich Alia irgendwann ganz still und heimlich in mein Herz geschlichen. Naja, und so ging es mir auch mit so ziemlich allen anderen Figuren auch. Ich brauchte Zeit, um in die Geschichte und in die Welt zu kommen, mich an die Charaktere zu gewöhnen, doch als ich erst drin war, wollte ich sie nicht so schnell wieder verlassen.
Die Liebesgeschichte fand ich auch etwas gewöhnungsbedürftig. Gleich beim ersten Mal, als er sie sieht, ist der Elf Reyvan total fasziniert von unserer normalen Alia. Das bringt ihn dazu, dass er von einem Tag auf den anderen kein Frauenheld mehr ist und nur noch Augen für Alia hat. Liebe auf den ersten Blick! In der Öffentlichkeit wahrt er dein Schein, aber heimlich hilft er Alia nun und Alia vertraut ihm doch recht schnell, zu schnell für meinen Geschmack. Dieser Anfang der Beziehung ist meiner Meinung nach nicht so gut gelungen, aber im weiteren Verlauf stört das zum Glück nicht mehr. Alia und Reyvan mochte ich zusammen richtig gerne und ich bin froh, dass sie überhaupt zusammen kommen, aber das Aufeinandertreffen hätte ich mir anders gewünscht.
Die Geschichte an sich fand ich richtig gut, stellenweise aber auch nur ganz in Ordnung. Wieso? Nun, das erkläre ich jetzt. Die Panem-Aspekte lasse ich einfach mal außer Acht. Ja, es gab gewisse Ähnlichkeiten, gerade das Turnier, für das Alia als Teilnehmerin ausgewählt wird, erinnert an eine gewisse Reihe, in der wenige Jugendliche gequält und in gefährliche Situationen geschickt werden, alles zum Vergnügen der höhergestellten Menschen. Das ist nun mal so. Ich fand einfach, es hat sich gezogen, wenn die vier Elemente ins Spiel kamen. Ein gutes Beispiel dafür ist das Aufnahmeritual ganz am Anfang, bei dem die Kinder in die einzelnen Gilden aufgenommen werden und zu vollwertigen Mitgliedern werden. Da wird jedes Element extra angekündigt und für jedes wird einzeln beschrieben, wie die Kinder aufgenommen werden. Ich kann schon verstehen, dass man nicht einfach eines von ihnen weglassen kann. Wenn das Feuer- und das Erdritual beschrieben werden und die anderen zwei nicht, dann wäre die Neutralität dahin. Aber ich als Leserin habe mich gelangweilt, als ich vier mal fast dasselbe, nur ein wenig anders formuliert, lesen musste. Vor Allem kam das immer mal wieder vor. Bei einer Stelle? Meinetwegen. Aber ich könnte jetzt bestimmt mindestens fünf Stellen sagen, an denen mich das aufgehalten hat. Mir persönlich wäre es da lieber gewesen, die Autorin hätte das Ganze vielleicht an einem der Elemente erklärt und hätte die anderen dann nicht mehr so genau beschrieben.


Über die Autorin:

C. M. Spoerri wurde 1983 geboren und lebt in der Schweiz, in der Nähe von Zürich. Schon in ihrer Kindheit entdeckte sie ihre Liebe zum Schreiben. Sie studierte Psychologie und promovierte im Frühling 2013. Ehe sie von der Wissenschaft zur Arbeit als Psychotherapeutin wechselte, entschied sie sich, ihr früheres Hobby wieder aufzunehmen und begann im April 2013 die Fantasy-Saga "Alia" zu schreiben. Der erste Band "Alia - Der magische Zirkel“ erschien im Frühling 2014 beim Berliner Verlag AAVAA. 

Fazit

Insgesamt hat die Autorin mit Altra eine schöne Welt geschaffen, die ich mir gut vorstellen kann und mit Alia eine gute Fantasygeschichte, die zu lesen mir Spaß gemacht hat. Ich blieb immer mal wieder hängen und es hat gedauert, bis ich in der Geschichte drin war, doch letztendlich kann ich das Buch empfehlen.

Mittwoch, 4. März 2015

[NE:] Lilien und Luftschlösser von Sonja Kaiblinger

ACHTUNG, DIE INHALTSANGABE ENTHÄLT SPOILER ZUM ENDE VOM ERSTEN TEIL!!!



Genau deshalb verschiebe ich die Inhaltsangabe auch ganz ans Ende. Wer sie gerne lesen will, kann das gerne machen und wer den ersten Teil noch nicht kennt und nicht schon wissen will, wie das Buch ausgeht, der lässt es einfach. Ansonsten halte ich den Rest des Beitrags spoilerfrei.

Lilien und Luftschlösser ist der zweite der Verliebt in Serie-Reihe und erscheint am 9. März 2015, also schon nächste Woche. Der erste Teil heißt übrigend Rosen und Seifenblasen.


Rosen und Seifenblasen habe ich letztes Jahr während der Frankfurter Buchmesse gelesen und das Ende schreit geradezu nach einer Fortsetzung. Diese kommt nun endlich bald. =D

Das Buch ist im Stile von Kerstin Gier geschrieben und wer die Edelsetein-Trilogie mochte, dem könnte auch Verliebt in Serie gefallen. Da ich keine Ahnung habe, wie bekannt die Reihe ist und mein Versuch, zusammenzufassen, worum es geht, wahrscheinlich nicht so toll werden würde, füge ich einfach noch die Inhaltsangabe vom ersten Teil an.



Inhaltsangabe zum ersten Teil:

Plötzlich Serienstar: Sonja Kaiblingers neue Mädchenbuch-Trilogie voller Witz, Magie und Romantik nimmt sämtliche Soap-Klischees aufs Korn. So lustig war Seifenoper noch nie! Die 14-jährige Abby ist genervt: Ihre Schwester ist süchtig nach der kitschigen Seifenoper „Ashworth Park". Abby und ihre Freundin Morgan können sich über die Geschichten rund um die englische Adelsfamilie Ashworth nur kaputtlachen. Doch als Abby auf unerklärliche Weise selbst in der Serie landet, findet sie das Ganze nicht mehr so witzig. Tag für Tag zur selben Sendezeit beginnt sie zu flackern und findet sich kurz darauf in Ashworth Park wieder. Nun steht sie selbst im Zentrum von Intrigen, Liebschaften und Familiengeheimnissen. Und zu allem Übel verliebt sich Serienschönling Julian ausgerechnet in Abby. Das Chaos ist vorprogrammiert …

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. Der Weg zu der Inhaltsangabe von Lilien und Luftschlösser... ;-)
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. Ich denke mal, das reicht. Falls jemand zufällig hier runter gescrollt hat, dann ist er nun selber 
. schuld.
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Inhalt:

Nachdem Jasper Abby aus der Soap in die Realwelt gefolgt ist, gerät sie gewaltig in Erklärungsnot. Deborah tobt, Jasper ist ziemlich verwirrt, aber zugleich fasziniert von New York. Gerade als Abby überlegt, ob Jasper vielleicht doch ganz nett (oder sogar mehr als nett?) ist, kündigt sich auch schon der nächste Sprung in die Serie an.
Dort plant Bösewicht DeWitt eine neue Intrige. Aber wieso will er die Ashworths um jeden Preis ruinieren? Mithilfe von Tante Gladys und Hausmädchen Clarissa kommt Abby einem unglaublichen Familiengeheimnis auf die Spur.

Samstag, 28. Februar 2015

Rückblick: Februar

Ich habe vor, meinen Blog in nächster Zeit ein wenig umzugestalten, angefangen bei meinen Monatsrückblicken oder den Büchern des Monats, wie sie bisher hießen. Entweder bin ich in letzter Zeit kritischer geworden oder ich hatte Pech bei meiner Buchauswahl, denn wenn mir vielleicht nur ein oder zwei Bücher wirklich gefallen haben, lohnt sich der Buch des Monats-Post nicht wirklich, finde ich. Ich werde diese zwar noch beibehalten, den Beitrag insgesamt aber ausweiten. Somit werde ich eine Liste anhängen mit allen Büchern, die ich in dem Monat gelesen habe, inklusive meiner Wertung. Vielleicht mache ich das später wieder anders, aber jetzt probiere ich es erstmal so aus. Außerdem werde ich versuchen, einige Neuerscheinungen aus dem kommenden vorzustellen, die auch euch vielleicht interessieren könnten.Vielleicht habt ihr bei meiner Rezension zu "Etta" schon das "R" vorne dran gesehen. Das kennzeichnet ab sofort eine Rezension, während "NE" für Neuerscheinungen steht.  =)


Und Newsticker aus. Das wars jetzt mit meiner Ankündigung. Hier kommen nun meine Februar-Bücher:


Throne of Glass 2
Kriegerin im Schatten
Sarah J. Maas







Nosferatu - Vom Vollmond geweckt
Barbara J. Zister




Wie man sieht, sind es diesen Monat zwei Stück gewesen und obwohl es gar nicht so viele waren, habe ich das Gefühl, ansonsten habe ich nur oder fast nur schlechte Bücher gelesen. Meine Erwartungen waren vermutlich einfach jedes Mal zu hoch (außer bei Throne of Glass und Nosferatu) und wurden enttäuscht, aber Die Auslese ist noch gar nicht so lange her und nun Panic und Das nachtblaue Kleid, das ich abgebrochen habe... Für mich, die ungern weniger als drei Sterne vergibt und das auch nur sehr selten tut, ist das schon etwas.


Verliebe dich nie in einen Rockstar
Teresa Sporrer

Ganz spontan habe ich gestern Abend noch ein weiteres Buch angefangen, dass ich ebenfalls zu meinen Monatshighlights zähle. Hey, wenn mich ein Buch die ganze Nacht wach hält, weil ich es nicht zur Seite legen kann, dann kann es doch gar nicht schlecht sein.☺










Carswell's Guide to Being Happy von Marissa Meyer (4/5)
Throne of Glass - Kriegerin im Schatten von Sarah J. Maas (5/5)
Hinter den Buchstaben von Felicitas Brandt (4/5)
Wanderer - Sand der Zeit von Amelie Murmann (4/5)
Fairest: Levana's Story von Marissa Meyer (4/5)
Panic - Wer Angst hat, ist raus! von Lauren Oliver (2/5) *Rezension*
Nosferatu - Vom Vollmond geweckt von Barbara J. Zister (5/5) *Rezension*
Lenz von Georg Büchner (4/5)
Das Feuermädchen von Martina Fussel (3/5)  *Rezension*
Eleanor & Park von Rainbow Rowell (3/5)
Etta and Otto and Russel and James von Emma Hooper (3,5/5) *Rezension*
Alia - Der magische Zirkel von C.M. Spoerri (4/5)
Das nachtblaue Kleid von Karen Foxlee (ca. bei der Hälfte abgebrochen -> 1/5)
Im Herzen der Vollmond von Natalie Luca (3/5)
Verliebe dich nie in einen Rockstar von Teresa Sporrer (4/5)


Durchschnitt: 3,6 Sterne

Hauptsächlich liegt das daran, das ich zu hohe Erwartungen hatte, wie gesagt, und die Bücher dann nicht an sie heran kommen konnten. Zwei (!) der Bücher sind sogar unterm Strich. Andererseits habe ich bisher noch keine Vergleichswerte. Ist 3,6 viel? Wenig? Ich bin gespannt, was nächsten Monat rauskommt.

[R] Etta and Otto and Russel and James von Emma Hooper

Vielen Dank an Penguin Random House UK und Blogg dein Buch für das Rezensionsexemplar!

*3,5 Sterne*


 Inhalt

Etta's greatest unfulfilled wish, living in the rolling farmland of Saskatchewan, is to see the sea. And so, at the age of eighty-two, she gets up very early one morning, takes a rifle, some chocolate and her best boots, and begins walking the 2,000 miles to the water. But Etta is starting to forget things. Her husband, Otto, remembers everything, and he loves her: surely they can balance things out? Their neighbour Russell remembers too, but differently - and he still loves Etta as much as he did more than fifty years ago, before she married Otto. Rocking back and forth with the pull of the waves, Etta and Otto and Russell and James moves from the present of a too-quiet-for-too-long Canadian farm to a dusty past of hunger, war, passion and hope, from trying to remember to trying to forget as, from prairie to forest to mountain to sand, Etta walks.
*Hier kaufen*

„Etta“ unterscheidet sich von den Büchern, die ich für Gewöhnlich so lese. Es ist kein Jugendbuch und ernster als meine übliche Lektüre. Nichtsdestotrotz wird in „Etta“ ein wunderschöne Geschichte über die Verbindungen zwischen Etta, ihrem Mann, seinem besten Freund und einem Kojoten erzählt.
Die Autorin hat Vergangenheit und Gegenwart meisterhaft mit einander verbunden. Am Anfang weiß man noch nicht, was Etta, Otto und Russel verbindet, doch dadurch, dass wir nicht nur Ettas Reise und deren Auswirkungen auf ihre Geliebten mitbekommen, sondern nach und nach erst erfahren, woher sie sich kennen und wie alles zusammen hängt. Außerdem hängen die Vergangenheits-Parts immer mit den jeweiligen Gegenwarts-Abschnitten zusammen und erleichtern es somit dem Leser, dem Geschehen zu folgen und es auch wirklich zu verstehen Mir hat diese Art des Erzählens gut gefallen, da die Charaktere dadurch so viel Tiefe erhalten.
Die Charaktere waren mir sympathisch. Gerade Etta, die mit ihren stolzen 82 Jahren loszieht um sich ihren Wunsch zu erfüllen, hat meinen ganzen Respekt. Ich bewundere es, dass diese Frau sich nicht von ihrem Alter von ihren Träumen abbringen lässt. Russel und Otto waren mir da schon etwas weniger sympathisch. Beide sind von Etta besessen, jeder von ihnen auf ihre Art und ich fand es teilweise ziemlich merkwürdig, wie die beiden Männer mit ihrer Abreise umgegangen sind.
Trotzdem haben mir die Teile aus der Vergangenheit besser gefallen und gingen mir näher, vermutlich weil die Figuren mir da altersmäßig näher sind und ich mich deshalb besser in sie hinein fühlen kann. Mir persönlich fiel es einfacher, ein 19-jähriges Mädchen zu verstehen, dass raus aus ihrem Elternhaus will und somit zur Lehrerin wird oder auch einen Jugendlichen, der bei der Ernte helfen muss und die Welt sehen will.
Dennoch unterscheidet „Etta“ sich nicht nur dadurch von meinen sonstigen Büchern. „Etta“ schlägt einen ziemlich ruhigen Ton an und setzt eher auf zwischenmenschliche Beziehungen und Gefühle, als auf Action und Spannung. So kam es, dass ich das Buch hin und wieder als ein wenig langweilig empfand, was zum Glück aber nie lange anhielt. Aber auch die Themen, die behandelt werden, begegnen mir sonst nicht oft. Zum Beispiel dass die vielen Kinder der Vogel-Familie alle mithelfen, ohne es zu hinterfragen oder der Kriegs- und Militärdienst sind solche Themen.
Was mich eigentlich als Einziges wirkliches gestört hat, ist, dass die Autorin keine Anführungszeichen verwendet hat. Man gewöhnt sich zwar daran, aber am Anfang fand ich es verwirren, dass sie im kompletten Buch nicht ein Mal auftauchen. Wenn ich nicht aufgepasst habe, habe ich nicht mitbekommen, dass plötzlich eine andere Person spricht. So konnte man Gesprochenes und Gedachtes auch nicht so gut unterscheiden, was mir gerade bei Etta manchmal ganz lieb gewesen wäre.

Über die Autorin:

Emma Hooper is a musician and writer. As a musician, her solo project 'Waitress for the Bees' tours internationally and has earned her a Finnish Cultural Knighthood. As an author, she has published short stories, non-fiction pieces, poetry and libretti as well as a number of academic papers. She is a research-lecturer at Bath Spa University, in the Commercial Music department, but goes home to cross-country ski in Canada as much as she can afford. 


Fazit

„Etta“ unterscheidet sich zwar von meinen sonstigen Lesegewohnheiten, aber anders bedeutet ja nicht gleich schlecht. Das Buch erzählt eine schöne Geschichte auf eine, zumindest für mich, ungewöhnliche Art und hat mich durch viel Gefühl und einem angenehmen Schreibstil zum Nachdenken gebracht.