Vielen Dank an Michelle Natascha Weber für das Rezensionsexemplar!

Inhalt
Eine magische Reise in die Welt der
Feen, in der nichts ist, wie es scheint ... Jede Nacht erklingt die
Stimme in ihren Träumen und raubt Viola den Schlaf. Es ist der Ruf
einer Fremden, einer ihr auf seltsame Weise vertrauten Frau, die
eines Tages in ihrem Spiegel erscheint. Sie fleht Viola um Hilfe an
und löst eine Kette von unheimlichen Geschehnissen aus, die niemand
außer ihr wahrzunehmen vermag. Die junge Adelige beginnt, an sich zu
zweifeln. Ist es das Feenblut in ihren Adern, das sie allmählich den
Verstand verlieren lässt? Oder existiert die Fremde wirklich? Bei
der Suche nach der Identität der Frau stolpert sie über ein dunkles
Familiengeheimnis, das sie in große Gefahr bringt. Zur gleichen Zeit
taucht der undurchschaubare Adelige Benneit MacDonegal am Hof von
Stormhaven auf. Ein Mann, der Viola eine unerklärliche Abneigung
entgegenbringt und alles tut, um sie auf Abstand zu halten. Dennoch
kreuzen sich ihre Wege immer wieder und schon bald spürt Viola, dass
sie sich zu dem geheimnisvollen Mann hingezogen fühlt. Doch Benneit
stößt sie von sich, denn er trägt einen düsteren Fluch in den
Adern, von dem Viola nichts ahnt. In seiner Berührung lauert ein
Verderben, das sie nur allzu leicht vernichten kann. Dann öffnet
sich ein Tor, das in die Welt der Feen führt, und reißt sie mit
sich. Viola muss erkennen, dass viel mehr hinter dem Hilferuf der
Fremden steckt, als sie jemals vermutet hätte. Und Benneit ist der
Einzige, der Viola helfen kann, dem drohenden Unheil zu entkommen.
Schon am Anfang der Geschichte herrscht
diese Atmosphäre, dieses mysteriöse und ein wenig kühle, die mich
sofort an die Seiten fesselte. Man ist direkt in der Geschichte drin,
ohne große Einleitungen und Erklärungen.
Zu dem „kühlen“ trug nicht zuletzt
auch die Protagonistin Viola bei. Am Hof von Stormhaven, als adelige
Frau, verbirgt sie ihre Gefühle meisterhaft, um sowohl Klatsch zu
vermeiden, als auch, um sich zu schützen. Anfangs konnte ich sie
zwar verstehen und ich hatte Mitleid mit ihr, aber ich hatte einfach
keinen Draht zu ihr. Dies änderte sich im Laufe der Geschichte aber
zum Glück, sie wuchs mir immer mehr ans Herz, bis ich sie am Ende
gar nicht wieder gehen lassen wollte. Ähnlich ging es mit mit
Benneit, dem zweiten Protagonisten, außer dass der Hochländer mir
von Anfang an sympathisch war. Ich habe sie Beide und auch viele der
Nebencharaktere sehr lieb gewonnen.
Was definitiv auch nicht von Nachteil
war, ist, dass die Geschichte mittelalterlich angehaucht war, da ich
das Mittelalter einfach liebe. Es hat Spaß gemacht, die
Jagdausritte, die Feste und auch die Verhaltensformen zwischen den
einzelnen Schichten zu betrachten und die Frau, die nicht wirklich in
dieses ganze Hofleben passt.
Ein großer Teil des Buches spielt in
Asmoria, der Welt der Fey. Asmoria erinnert mich ein wenig an die
Feenwelt aus „Plötzlich Fee“, ist aber doch ganz anders. Mit
Viola und Benneit entdeckt man nach und nach immer mehr von dieser
unglaublichen und faszinierenden Welt und taucht komplett ein zu den
Fey und ihren anderen Wesen.
Die Liebe kommt in „Feenblut“ aber
auch nicht zu kurz. Nach und nach entwickelt sich eine richtig süße
und innige Liebe zwischen Viola und Benneit, die sich anfangs noch
nicht einmal mochten. Mir gefiel hierbei besonders, das die Liebe
nicht auf einen Schlag plötzlich da war, sondern das man als Leser
selbst mitverfolgen konnte, wie die Beiden Gefühle für einander
entwickelten.
Der Schreibstil der Autorin ist sehr
bildreich und flüssig. Das Lesen war ziemlich einfach und die Seiten
flogen nur so dahin und beim Lesen konnte ich mir alles gut
vorstellen, auch in der Feywelt.
Zur Autorin:
Michelle Natascha Weber wurde 1980 in
Hanau geboren und lebt heute am Rhein. Nach dem Abitur studierte sie
Kunstgeschichte und Anglistik in Gießen und widmete sich ihrer
Leidenschaft für das Schreiben.
Sie schreibt Romane und Kurzgeschichten aus dem Bereich Fantasy, die meist sehr starke Einflüsse aus dem Mantel & Degen Genre aufweisen.
Sie schreibt Romane und Kurzgeschichten aus dem Bereich Fantasy, die meist sehr starke Einflüsse aus dem Mantel & Degen Genre aufweisen.
Fazit:
„Feenblut“ ist ein unglaublich
lesenswertes Fantasybuch, das mir vor Allem auch durch den
Mittelalteraspekt sehr gefallen hat. Die tollen Charaktere und der
detaillierte Schreibstil der Autorin haben ihr übriges getan, mich
an das Buch zu fesseln und mir eine schöne Zeit zwischen seinen
Seiten zu bescheren.
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