Dienstag, 25. Februar 2014

"Glutroter Mond: Undying Blood 1" von Narcia Kensing

Vielen Dank an Narcia Kensing für das Rezensionsexemplar!

Inhalt

Im Jahr 2183 liegen Städte in Trümmern, ganze Länder sind entvölkert. Die Überlebenden eines verheerenden Krieges führen ein tristes und von wenigen Obrigkeiten vorbestimmtes Leben in umzäunten und streng bewachten Arealen. Die sechzehnjährige Holly ist nur eine von vielen, doch sie träumt seit ihrer Kindheit davon, in die Ränge der Obersten aufzusteigen, denn einmal im Jahr werden junge Menschen aus den Ghettos in ihre Reihen rekrutiert. Sie hält es für einen Glücksfall, als der düstere Cade sich bereit erklärt, ihr diesen Wunsch zu erfüllen. Doch damit nimmt ihr Martyrium erst seinen Anfang, denn Cade ist weder der, der er vorgibt zu sein, noch ist das Leben jenseits der Barrieren das Paradies, das Holly sich immer erträumt hat. Ist am Ende alles nur eine Lüge?


Die Geschichte wird größtenteils aus Hollys Sicht erzählt. Anfangs wirkt sie noch ein wenig naiv, aber sie hat ein klares Ziel vor Augen, dass sie mit allen ihr möglichen Mitteln versucht zu erreichen. Schon da merkt man, was für eine starke und ungewöhnliche Persönlichkeit sie eigentlich ist und dieser Eindruck verstärkt sich im Laufe der Geschichte. Es war außerdem ziemlich interessant, unsere alltäglichen Gegenstände durch ihre Augen zu sehen. Vieles aus unserer Zeit kennt sie nämlich nicht. Es erscheint durchaus möglich, dass irgendwann in der Zukunft wirklich niemand mehr weiß, was z.B. ein Kühlschrank ist.
Einige Teile der Geschichte sind aus Cades Sicht geschrieben, meiner Meinung nach der sympathischste Charakter. Er ist ein Acrai und ernährt sich von den Emotionen von Menschen. Im Laufe der Geschichte verändert er sich und gerade das war an ihm das Interessanteste, wie drastisch Cade sich verändert hat.
Der Schreibstil war ganz in Ordnung. Er hat mich zwar nicht gefesselt, ließ sich aber trotzdem gut und recht einfach lesen und verstehen.
Was mich ein wenig gestört hat, ist, dass die Geschichte ab einem gewissen Punkt vorhersehbar war. Zwar kamen noch einige überraschende Aspekte hinzu, aber die Spannung war dann nicht mehr so groß wie am Anfang, als ich noch nicht wusste, in welche Richtung die Geschichte gehen würde. Trotzdem war die Geschichte auch dann noch ganz gut.

Fazit:

Ich kann „Undying Moon – Glutroter Mond“ empfehlen. Für mich persönlich war das Buch außer den Acrai eigentlich nicht wirklich besonderes, es ist weder besonders gut, noch besonders schlecht.

Dienstag, 18. Februar 2014

Wenn Blau im Schwarz ertrinkt von Sandra Andrea Huber

Vielen Dank an Sandra A. Huber für das Rezensionsexemplar!


Inhalt

Ein Zauber, der zu einem Fluch wird. Hüter, die zu dunklen Wesen werden. Licht inmitten von Dunkelheit. Die Wege des Halbsensaten Nikolaj und des Menschenmädchens Gwen kreuzen sich im Kindesalter. Von diesem Tag an sind ihre Leben unwiderruflich miteinander verwoben. Nach einer gewaltsamen Trennung finden sie als Erwachsene erneut zueinander, doch die Jahre haben Spuren hinterlassen. Vor allem bei Nikolaj. Er offenbart Gwen seine wahre Natur, weil er befürchtet, sie sonst zu verlieren. Doch die Angst, dass sie sich von ihm abwenden wird, frisst ihn weiterhin von innen heraus auf. Schnell kommt weit mehr an die Oberfläche, als ihm lieb ist. All die Ereignisse und Enthüllungen stellen ihre Verbindung auf eine harte Probe. Darüber hinaus muss Gwen entdecken, dass nicht nur Nikolaj von Geheimnissen umgeben ist … Es beginnt ein Kampf um Anerkennung, Gnade, Akzeptanz. Und allem voran: um Liebe.

Die Geschichte an sich und auch die Idee der Sensaten hat mir gut gefallen. Solche Wesen wie sie sind mir bisher noch nicht untergekommen, daher war es sehr interessant, über ihre Art zu zu lesen. Vor allem die Geschichte ihrer Entstehung hat mir sehr gefallen. Was mir die Geschichte aber ruiniert hat ist einer der Protagonisten, Nick. Leider konnte ich mich mit ihm und seinem Charakter einfach nicht anfreunden und je mehr ich las, desto weniger mochte ich ihn. Das war natürlich sehr schade, da er an vielen Stellen im Buch vorkam, aber auch nicht zu ändern. Aber auch mit den meisten anderen Figuren hatte ich meine Probleme. Zum Beispiel war mir auch Gwens Freund Josh einfach sehr unsympathisch. Die einzigen Charaktere, die ich wirklich mochte, waren zum Einen Gwen und zum Anderen Merkas, der Böse in der Geschichte. Gwen ist eine starke und sehr hilfsbereite Frau. Sie muss im Laufe der Geschichte sehr viel mitmachen und gibt doch nicht auf. Sie tut mir sehr Leid, aber andererseits bewundere ich, dass sie unter ihren Erlebnissen nicht zerbricht. Zu Merkas kann ich eigentlich nicht viel sagen. Ich mochte irgendwie einfach seine Art, obwohl er böse ist. Für ihn schien alles nur ein Spiel zu sein.
Der Schreibstil hat mir trotz allem gefallen. Er war leicht und flüssig, daher hat mir das Lesen trotz Nick Spaß gemacht und ließ mich das Buch weiter lesen.

Fazit

Ich fand das Buch zwar nicht so gut wie erwartet, aber trotzdem nicht schlecht. Ob man das Buch liest, sollte meiner Meinung nach jeder für sich selbst entscheiden.

Sonntag, 16. Februar 2014

Mayra und der Prinz von Terrestra von Marita Grimke

Vielen Dank an Marita Grimke für das Rezensionsexemplar!

Inhalt:

Mayra, 15, ein scheinbar ganz normales Mädchen in der hochtechnisierten Zukunft des Jahres 10210, besucht ihren Großvater auf dem Planeten Terrestra. Dort findet sie eine für sie fremde Welt, die zurückgefallen ist auf den Stand des Mittelalters, ohne Maschinen, beherrscht von einer Königsfamilie – und voller Magie! Sie lernt einen geheimnisvollen jungen Mann namens Djuma kennen und verliebt sich in ihn. Als er plötzlich verschwindet, macht Mayra sich auf die Suche – und steht schließlich vor der Aufgabe, einen ganzen Planeten vor dem Untergang zu retten.


Mayra ist eine sympathische Protagonistin. Sie ist schüchtern, hilfsbereit und steht für ihre Überzeugungen ein. Man verfolgt sie im Laufe der Geschichte von ihrer hochtechnischen Heimat in das mittelalterliche Terrestra.
Auch Djuma ist mir durch die Art, wie er mir der ihm fremden Mayra umgeht, sehr sympathisch. Er zeigt ihr seine Welt und wie anders sie im Gegensatz zu der ihren ist.
Dieser Unterschied zwischen den beiden Welten war sehr spannend zu verfolgen. Einerseits Unionia, in der praktisch alles durch die Technik bestimmt wird, und andererseits Terrestra, das sich wieder zu der mittelalterlichen Kultur zurück entwickelt hat. Damit zeigt sich, was für eine große Rolle diese in dem täglichen Leben der Menschen aus dem Jahr 10210 spielt. Dieser Kontrast zwischen Zukunft und Vergangenheit hat mir sehr gefallen. Besonders interessant fand ich aber, dass die Welt sich nicht mehr nur auf einen Planeten beschränkt. Unionia ist Mitglied der Förderation, wie auch alle anderen bekannten Planeten. Es fasziniert mich, dass Mayra zum Beispiel in ihren Ferien auf einem anderen, sehr weit entfernten Planeten Urlaub macht.
Zeitweise war das Tempo der Geschichte zu schnell, doch die meiste Zeit war es meiner Meinung nach genau richtig. Auch der Schreibstil hat mir sehr gefallen. Das Buch war leicht und flüssig zu lesen, sodass es großen Spaß machte, Mayra auf ihren Abenteuern zu begleiten.


Fazit

Trotz kleiner Schwächen fand ich die Geschichte, besonders das Verschmelzen von Mittelalter und Utopie, ganz toll und kann es nur weiter empfehlen.

Montag, 10. Februar 2014

Rezension zu "Königsfreunde" von Isabell Schmitt-Egner

Vielen Dank an Isabell Schmitt-Egner für das Rezensionsexemplar!


 Inhalt

 Eine Verschwörung ist im Gange! Der junge König eines mächtigen Reiches wird gleich nach der Krönung entmachtet und entführt. Marquard, sein langjähriger Vertrauter, soll ihn töten. Aber er entscheidet sich gegen den Mord und bringt den Jungen in das Kamm-Tal, das isoliert von der Außenwelt hinter einem mächtigen Berg-Kamm liegt. Eine Bauernfamilie soll ihn bei sich aufnehmen und verstecken. Aber das Leben für den machtverwöhnten Jungen unter Bauern ist schwer, und dann ist da noch die wilde Bauerntochter Clara. Und die lässt sich von so einem eingebildeten Prinzen mal gar nichts sagen! Oder? Freut euch auf eine süße Geschichte zum Nachdenken, Weinen und Lachen!

Die Charaktere im Buch, vor Allem die beiden Protagonisten Robin und Clara, sind beide gut dargestellt. Besonders hat mir gefallen, dass sie sich im Laufe des Buches veränderten und weiter entwickelten.
Das Schreibstil war recht einfach. Es war nicht besonders schwer der Geschichte zu folgen und dass Robin sich zum Teil sehr gewählt ausdrückt empfand ich auch nicht als störend.
Der Inhalt war unterhaltsam und ziemlich süß, jedoch hat sich die Geschichte stellenweise sehr gezogen. Das ist eigentlich das Einzige, was mich wirklich gestört hat, denn mir hat das Buch wirklich gefallen.

Fazit


Ich kann "Königsfreunde" jedem weiterempfehlen, der gerne eine Geschichte lesen will, die im Mittelalter spielt

Mittwoch, 5. Februar 2014

Flammenblut - Im Zeichen des Schicksals von Mina Hepsen

Vielen Dank an den Goldmann Verlag für das Rezensionsexemplar!


 Inhaltsangabe


Celine hat eine besondere Gabe: Sie kann in die Zukunft sehen. Mithilfe ihrer Tarotkarten und durch Visionen erhält sie Einblicke in das, was sein wird. Dennoch war ihr Leben nicht leicht. Ihre ersten Jahre verbrachte sie im Waisenhaus, bevor sie in eine grausame Pflegefamilie kam, aus der sie nur mit Mühe entfliehen konnte. Seitdem lässt sie sich von ihren Visionen leiten, bis sie eine davon direkt in die Arme des attraktiven Josh Beaumont treibt. Das Schicksal hat sie zu ihm geführt, jetzt muss sie nur noch herausfinden, warum …


Die Protagonisten waren mir alle sehr sympatisch. Die Charaktere in dem Buch sind wirklich toll, auch wenn einige von ihnen ziemlich klischeehaft sind. Sowohl Celine und Melissa, als auch Josch und Ian. Celine ist einfach eine typische Heldin, und die beiden Jungs sind eigentlich auch nichts wirklich neues.
Wirklich gut war allerdings, böse Dschinn in die Geschichte einzubauen. Die einzigen Bücher, die ich über Dschinn kenne, ist die Reihe "Die Kinder des Dschinn" ist und dort sind sie so, wie man sie erwartet: natürlich gehören sie zu den Guten und erfüllen überall Wünsche. Hier aber werden sie als eine Art Dämonen dargestellt. Das ist mal etwas Neues und deshalb auch ziemlich interessant.
Besonders schön fand ich die Tarotkarten, die immer am Anfang eines Kapitels abgebildet waren. Da Celine selber Tarotkarten hat, die ihr auch sehr wichtig sind, fühlte ich mich ihr und der Geschichte näher.
Der Schreibstil der Autorin ist sehr flüssig und die Geschichte mitreissend und das ganze Buch über sehr spannend und fesselnd, sodass es ziemlich schwer fiel, das Buch wieder aus der Hand zu legen.
Die einzige kleine Schwäche ist meiner Meinung nach, dass am Ende noch so viele Fragen offen bleiben. Allerdings machen diese auch Lust, den zweiten Teil zu lesen, der hoffentlich ziemlich bald erscheint.

 Fazit

Im Zeichen des Schicksal ist ein wirklich tolles Buch, dass mich in jeder Sekunde fesseln konnte. Die Charaktere habe ich sehr lieb gewonnen und hoffe, dass es schon bald mehr von ihnen geben wird.

Mittwoch, 8. Januar 2014

"Die Gefangene des Highlanders" von Megan McFadden

Vielen Dank an dot.books für das Rezensionsexemplar

Inhalt:


Als der Ritter Braden MacDean aus dem Heiligen Land zurückkehrt, hat er alle seine Träume und auch den Glauben an die Liebe verloren. Doch die Hoffnung, in seiner schottischen Heimat endlich in Frieden leben zu dürfen, erfüllt sich nicht. Braden findet die Burg seines Vaters in Trümmern, Eltern und Geschwister in einer unglückseligen Fehde erschlagen. Das Land, das sein Erbe wäre, gehört jetzt dem alten David MacAron.
Braden hat nicht die Strapazen des dritten Kreuzzuges überlebt, um hier, in seiner Heimat, klein bei zu geben. Er reitet in die Burg seines Feindes, um zu verhandeln, als MacAron ihn höhnisch abfertigt, schwört er, sich sein Eigentum zu nehmen oder zu sterben. Auf dem Rückweg kommt ihm ausgerechnet die temperamentvolle Marian entgegen, die Tochter seines Feindes. Vor Jahren ist sie eine pummelige, rothaarige Göre gewesen – inzwischen hat sie sich zu einer verführerischen jungen Frau gemausert. Ihr spöttisches Mundwerk hat sie nicht abgelegt und so ist es mit Bradens Beherrschung rasch vorbei. Er nimmt die freche Person gefangen, um sie als Geisel gegen ihren Vater zu benutzen. Braden ahnt nicht, was er sich damit eingehandelt hat, denn die schöne Marian MacAron ist alles andere als ein wehrloses Opfer.


Marian fand ich persönlich toll. Sie ist nicht der Typ Frau, der alles macht, was man ihr sagt. Sie hat ihren eigenen Kopf und lässt sich nicht so leicht zähmen. Sie ist eine starke und selbstbewusste Frau, was in der Zeit, in der der Roman spielt, nicht oft da gewesen sein kann.
Die zweite Hauptfigur, Braden, wirkte anfangs auch ziemlich sympathisch: Ein Mann, der für seinen Glauben und sein Recht kämpft. Aber im Laufe der Geschichte wurde er mir immer unsympathischer. Nie hat er zugehört, wenn seine Freunde ihm etwas zu sagen versuchten und er ging immer vom schlimmsten aus. Angesichts dessen, dass er von der Frau, die er liebte beinahe getötet wurde, war das zum Teil zwar verständlich, ging einem auf die Dauer aber auf die Nerven.
Der Schreibstil hat mir gut gefallen. Er war flüssig und als ich erst mal in der Geschichte drin war flog ich nur so durch die Seiten.


Fazit:

Ich kann dieses Buch empfehlen. Es ist eine gute und unterhaltsame Geschichte. Leider habe ich aber mehr erwartet und wurde dadurch ein wenig enttäuscht.

Sonntag, 29. Dezember 2013

Die Schattenleserin - Nachtschwarze Schatten von Sandy Williams


Vielen dank an Bastei Entertainment für das Rezensionsexemplar!

Inhalt

 Die Studentin McKenzie Lewis hat eine einzigartige Gabe: Sie kann in den Schatten die Spuren lesen, die die Fae beim Reisen zwischen Ländern und Welten hinterlassen. Und so hilft sie dem König der Fae - und vor allem seinem Schwertmeister Kyol - im Krieg gegen die Rebellen. Doch als sie von Aren, dem charismatischen Anführer der Rebellen, entführt wird, gerät ihre Welt ins Wanken. Wem kann sie wirklich vertrauen? Aren? Oder Kyol? Wie soll sie entscheiden, wenn nicht einmal §ihr Herz die Antwort kennt ...



Man wird gleich am Anfang direkt in die Geschichte reingeworfen. Es fing schon mit sehr viel Spannung an und diese konnte sich auch das ganze Buch über halten.
Die Charaktere sind sympatisch und realistisch. Vor allem die Protagonistin McKenzie ist gut ausgearbeitet. Allerdings wirkte sie die meiste Zeit nicht wie 26. Sie wirkte viel jünger, denn außer ihrem Studium und der sich ständig wiederholenden Aussage, dass sie schon seit 10 Jahren für den Hof arbeitete, ließ nichts auf ihr Alter schließen. Dadurch hatte ich den Eindruck, als würde die Geschichte von einem Teenager handeln, was sie mir noch ein Stück näher brachte.
Es gab zwei Verehrer McKenzies, Aren und Kyol, die auf unterschiedlichen Seiten des Krieges kämpfen. Dieser Krieg zwischen dem Hof der Fae und den Rebellen ist das Hauptthema des Buches. Man ist, genau wie McKenzie, hin- und hergerissen, welche Seite die Richtige ist.
Die Welt der Fae ist sehr faszinierend. Es ist mal eine neue Welt, die zwar anderen ähnelt, aber nicht zu ähnlich ist. Die Risse, durch die die Fae reisten waren zum Beispiel ganz interessant. Die Geschichte an sich war auch nichts neues, aber trotzdem gut und sehr spannend.



Fazit  

Ich kann dieses Buch nur empfehlen, denn es ist einfach nur eine tolle Geschichte und wirklich gut geschrieben.