Dienstag, 18. Februar 2014

Wenn Blau im Schwarz ertrinkt von Sandra Andrea Huber

Inhalt

Ein Zauber, der zu einem Fluch wird. Hüter, die zu dunklen Wesen werden. Licht inmitten von Dunkelheit. Die Wege des Halbsensaten Nikolaj und des Menschenmädchens Gwen kreuzen sich im Kindesalter. Von diesem Tag an sind ihre Leben unwiderruflich miteinander verwoben. Nach einer gewaltsamen Trennung finden sie als Erwachsene erneut zueinander, doch die Jahre haben Spuren hinterlassen. Vor allem bei Nikolaj. Er offenbart Gwen seine wahre Natur, weil er befürchtet, sie sonst zu verlieren. Doch die Angst, dass sie sich von ihm abwenden wird, frisst ihn weiterhin von innen heraus auf. Schnell kommt weit mehr an die Oberfläche, als ihm lieb ist. All die Ereignisse und Enthüllungen stellen ihre Verbindung auf eine harte Probe. Darüber hinaus muss Gwen entdecken, dass nicht nur Nikolaj von Geheimnissen umgeben ist … Es beginnt ein Kampf um Anerkennung, Gnade, Akzeptanz. Und allem voran: um Liebe.

Die Geschichte an sich und auch die Idee der Sensaten hat mir gut gefallen. Solche Wesen wie sie sind mir bisher noch nicht untergekommen, daher war es sehr interessant, über ihre Art zu zu lesen. Vor allem die Geschichte ihrer Entstehung hat mir sehr gefallen. Was mir die Geschichte aber ruiniert hat ist einer der Protagonisten, Nick. Leider konnte ich mich mit ihm und seinem Charakter einfach nicht anfreunden und je mehr ich las, desto weniger mochte ich ihn. Das war natürlich sehr schade, da er an vielen Stellen im Buch vorkam, aber auch nicht zu ändern. Aber auch mit den meisten anderen Figuren hatte ich meine Probleme. Zum Beispiel war mir auch Gwens Freund Josh einfach sehr unsympathisch. Die einzigen Charaktere, die ich wirklich mochte, waren zum Einen Gwen und zum Anderen Merkas, der Böse in der Geschichte. Gwen ist eine starke und sehr hilfsbereite Frau. Sie muss im Laufe der Geschichte sehr viel mitmachen und gibt doch nicht auf. Sie tut mir sehr Leid, aber andererseits bewundere ich, dass sie unter ihren Erlebnissen nicht zerbricht. Zu Merkas kann ich eigentlich nicht viel sagen. Ich mochte irgendwie einfach seine Art, obwohl er böse ist. Für ihn schien alles nur ein Spiel zu sein.
Der Schreibstil hat mir trotz allem gefallen. Er war leicht und flüssig, daher hat mir das Lesen trotz Nick Spaß gemacht und ließ mich das Buch weiter lesen.

Fazit

Ich fand das Buch zwar nicht so gut wie erwartet, aber trotzdem nicht schlecht. Ob man das Buch liest, sollte meiner Meinung nach jeder für sich selbst entscheiden.

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