Sonntag, 16. Februar 2014

Mayra und der Prinz von Terrestra von Marita Grimke

Inhalt:

Mayra, 15, ein scheinbar ganz normales Mädchen in der hochtechnisierten Zukunft des Jahres 10210, besucht ihren Großvater auf dem Planeten Terrestra. Dort findet sie eine für sie fremde Welt, die zurückgefallen ist auf den Stand des Mittelalters, ohne Maschinen, beherrscht von einer Königsfamilie – und voller Magie! Sie lernt einen geheimnisvollen jungen Mann namens Djuma kennen und verliebt sich in ihn. Als er plötzlich verschwindet, macht Mayra sich auf die Suche – und steht schließlich vor der Aufgabe, einen ganzen Planeten vor dem Untergang zu retten.


Mayra ist eine sympathische Protagonistin. Sie ist schüchtern, hilfsbereit und steht für ihre Überzeugungen ein. Man verfolgt sie im Laufe der Geschichte von ihrer hochtechnischen Heimat in das mittelalterliche Terrestra.
Auch Djuma ist mir durch die Art, wie er mir der ihm fremden Mayra umgeht, sehr sympathisch. Er zeigt ihr seine Welt und wie anders sie im Gegensatz zu der ihren ist.
Dieser Unterschied zwischen den beiden Welten war sehr spannend zu verfolgen. Einerseits Unionia, in der praktisch alles durch die Technik bestimmt wird, und andererseits Terrestra, das sich wieder zu der mittelalterlichen Kultur zurück entwickelt hat. Damit zeigt sich, was für eine große Rolle diese in dem täglichen Leben der Menschen aus dem Jahr 10210 spielt. Dieser Kontrast zwischen Zukunft und Vergangenheit hat mir sehr gefallen. Besonders interessant fand ich aber, dass die Welt sich nicht mehr nur auf einen Planeten beschränkt. Unionia ist Mitglied der Förderation, wie auch alle anderen bekannten Planeten. Es fasziniert mich, dass Mayra zum Beispiel in ihren Ferien auf einem anderen, sehr weit entfernten Planeten Urlaub macht.
Zeitweise war das Tempo der Geschichte zu schnell, doch die meiste Zeit war es meiner Meinung nach genau richtig. Auch der Schreibstil hat mir sehr gefallen. Das Buch war leicht und flüssig zu lesen, sodass es großen Spaß machte, Mayra auf ihren Abenteuern zu begleiten.


Fazit

Trotz kleiner Schwächen fand ich die Geschichte, besonders das Verschmelzen von Mittelalter und Utopie, ganz toll und kann es nur weiter empfehlen.

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