Mittwoch, 8. Januar 2014

"Die Gefangene des Highlanders" von Megan McFadden

Inhalt:


Als der Ritter Braden MacDean aus dem Heiligen Land zurückkehrt, hat er alle seine Träume und auch den Glauben an die Liebe verloren. Doch die Hoffnung, in seiner schottischen Heimat endlich in Frieden leben zu dürfen, erfüllt sich nicht. Braden findet die Burg seines Vaters in Trümmern, Eltern und Geschwister in einer unglückseligen Fehde erschlagen. Das Land, das sein Erbe wäre, gehört jetzt dem alten David MacAron.
Braden hat nicht die Strapazen des dritten Kreuzzuges überlebt, um hier, in seiner Heimat, klein bei zu geben. Er reitet in die Burg seines Feindes, um zu verhandeln, als MacAron ihn höhnisch abfertigt, schwört er, sich sein Eigentum zu nehmen oder zu sterben. Auf dem Rückweg kommt ihm ausgerechnet die temperamentvolle Marian entgegen, die Tochter seines Feindes. Vor Jahren ist sie eine pummelige, rothaarige Göre gewesen – inzwischen hat sie sich zu einer verführerischen jungen Frau gemausert. Ihr spöttisches Mundwerk hat sie nicht abgelegt und so ist es mit Bradens Beherrschung rasch vorbei. Er nimmt die freche Person gefangen, um sie als Geisel gegen ihren Vater zu benutzen. Braden ahnt nicht, was er sich damit eingehandelt hat, denn die schöne Marian MacAron ist alles andere als ein wehrloses Opfer.


Marian fand ich persönlich toll. Sie ist nicht der Typ Frau, der alles macht, was man ihr sagt. Sie hat ihren eigenen Kopf und lässt sich nicht so leicht zähmen. Sie ist eine starke und selbstbewusste Frau, was in der Zeit, in der der Roman spielt, nicht oft da gewesen sein kann.
Die zweite Hauptfigur, Braden, wirkte anfangs auch ziemlich sympathisch: Ein Mann, der für seinen Glauben und sein Recht kämpft. Aber im Laufe der Geschichte wurde er mir immer unsympathischer. Nie hat er zugehört, wenn seine Freunde ihm etwas zu sagen versuchten und er ging immer vom schlimmsten aus. Angesichts dessen, dass er von der Frau, die er liebte beinahe getötet wurde, war das zum Teil zwar verständlich, ging einem auf die Dauer aber auf die Nerven.
Der Schreibstil hat mir gut gefallen. Er war flüssig und als ich erst mal in der Geschichte drin war flog ich nur so durch die Seiten.

Fazit:

Ich kann dieses Buch empfehlen. Es ist eine gute und unterhaltsame Geschichte. Leider habe ich aber mehr erwartet und wurde dadurch ein wenig enttäuscht.

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