Mittwoch, 23. Juli 2014
Die Gewinner stehen fest!
Unsere erste Blogtour zu "Nathaniel und Victoria 3: Unter irdischem Siegel" ist beendet und die Gewinner der Ebooks ausgelost. Ich hoffe, ihr hattet bei unserer kleinen Blogtour genauso viel Spaß wie wir!
Folgende Teilnehmer haben je ein Exemplar von "Unter irdischem Siegel" gewonnen:
J.Boysen
Conny M.
Karin
Herzlichen Glückwunsch euch Dreien!
Ihr habt eine Woche Zeit, euch bei der Autorin zu melden, sonst verfällt der Gewinn. Bitte schickt spätestens bis zum 30.Juli 2014 ein E-mail an: natalieluca_at@yahoo.com und gebt an, in welchem Format ihr das Buch gerne hättet (epub oder mobi).
Sonntag, 20. Juli 2014
Sephonie - Zeit der Engel von Jennifer Wolf
Vielen Dank an den bookshouse Verlag für das Rezensionsexemplar!
Inhalt
Kikis Großmutter sprach viel von
Engeln, als sie noch klein war. Sie schenkte ihr sogar einen Anhänger
des Engels Cassiel, mit dem Versprechen, dass er immer für sie da
sein würde, wenn sie traurig wäre. Von ihren Eltern ignoriert, wird
Kiki nach dem Tod ihrer geliebten Großmutter ins Internat
abgeschoben. Als sie eines Nachts zum Nachdenken auf dem Dach des
Gebäudes sitzt, begegnet sie Raphael. Kiki ahnt nicht, dass Raphael
in Wahrheit ausgerechnet der Engel Cassiel ist. Sie allein kann ihm
und den letzten Engeln helfen, den Himmel zu retten. Was hat
Großmutter ihr verschwiegen?
In letzter Zeit habe ich einige richtig
gute Engelsbücher gelesen und wurde kein einziges Mal enttäuscht,
sobald ich mich entschied, wieder einer zu lesen (bzw. zu hören).
Das war es, was mich auf „Sephonie – Zeit der Engel“ überhaupt
erst aufmerksam machte, das „Engel“ im Titel. Und ich bin
unglaublich froh, dieses Buch entdeckt zu haben, denn mit „Sephonie“
können die anderen Engelsbücher einfach nicht mithalten, so gut sie
auch sein mögen.
Zum einen ist da Kiki, die
Protagonistin des Buches. Zum einen steckt hinter dem Spitznamen Kiki
eine kleine, aber ganz niedliche Geschichte und Namen mit so einer
persönlichen Geschichte finde ich immer toll. Aber natürlich ist
Kiki auch vom Charakter her eine sehr sympathische Figur. Gleich zu
Anfang des Buches steht sie traurig und einsam auf dem Dach des
Internates, auf das sie seit kurzen geht. Es ist gar nicht lange her,
seit ihre geliebte Großmutter gestorben ist und ihre Eltern lassen
sie links liegen und interessieren sich für kaum mehr als ihren Job.
In diesem Moment kann sich wohl jeder in sie hineinversetzen und
empfindet einfach nur Mitleid mit ihr. Aber trotz ihrer nicht gerade
tollen Lebensaussichten schafft Kiki den Sprung wieder zurück ins
Leben. Das allein finde ich schon sehr bewundernswert, dass sie die
Stärke aufgebracht hat, sich wieder aufzurappeln. Dabei findet sie
ihren Humor und ihre Freundliche und Lebensfrohe Art wieder, dir den
Leser durch das Buch begleitet.
Wie der Buchtitel schon sagt, kommen in
der Geschichte Engel vor. Diese sind unglaublich gut dargestellt und
auch ihre kleinen Eigenheiten und ihre Unterschiede zu Menschen sind
wundervoll dargestellt. Ohne zu viel verraten zu wollen, füge ich
hier noch hinzu, dass auch ihre Namen sehr schön und passend gewählt
sind, werde aber nicht weiter darauf eingehen.
Neben der Protagonistin und den Engeln
hat das Buch aber auch ganz tolle und sehr liebenswerte
Nebencharaktere, nämlich Kikis Freunde Gina, Marc und Colin. Sie
alle drei (mit Kiki vier) sind an der Schule als Freaks und
Außenseiter abgestempelt, meiner Meinung nach völlig zu Unrecht.
Diese kleine Gruppe sprüht nur so vor Charme und Witz und durch ihre
kleinen Besonderheiten kann man gar nicht anders, als sie alle ins
Herz zu schließen.
Aber nicht nur die Charaktere hatten
Witz, der humorvolle Schreibstil der Autorin ist einfach etwas
Besonderes. Mit einer schlichten und einfachen Sprache schafft sie
es, den Leser zu fesseln und die Seiten nur so vorbeifliegen zu
lassen. Diese erfrischend jugendliche, aber nicht in Jugendsprache
formulierte, Geschichte hebt sich von ähnlichen Büchern auch durch
Thema und Idee ab, die mir so bisher nicht untergekommen sind und
wahrscheinlich auch nicht nochmal werden, die das Buch direkt zu
meinen Lieblingsbüchern katapultiert haben.
Schließlich hat das Buch mich auch auf
eine wundervolle Band aufmerksam gemacht: Within Temptation. An einer
Stelle im Buch singt Kiki ihr Lied „Angels“ vor sich her. Nach
einer Weile habe ich mir das Lied selber angehört und bin noch immer
begeistert. Nicht nur die Band, besonders die Stimme der Sängerin,
ist wirklich klasse, auch das Lied passt perfekt zur Geschichte. Ich
konnte das Lied während des Lesens in jedem Moment anmachen, es war
zu keiner Zeit unpassend, was auch immer gerade in der Geschichte
passierte. Und dafür ein ganz besonderes Kompliment von mir, für
das Schaffen so einer tollen Beziehung zwischen Buch und Lied.
Zur Autorin:
Jennifer Wolf lebt mit ihrem Mann und
ihrer Tochter in einem kleinen Dorf zwischen Bonn und Köln.
Aufgewachsen ist sie bei ihren Großeltern und es war auch ihre
Großmutter, die ihre Liebe zu Büchern in ihr weckte. Aus
Platzmangel mussten nämlich alle Bücher in ihr Kinderzimmer und so
konnte sie gar nicht anders, als sich irgendwann mal eins zu greifen.
Als Jugendliche begann sie sich dann über so einige Handlung zu
ärgern und entschied sich schließlich, einfach ihre eigenen
Geschichten zu schreiben.
Fazit
Wie gesagt, das Buch gehört ab jetzt
zu meinen absoluten Lieblingen und da kann ich eigentlich kaum mehr
hinzufügen, außer dass es jeder lesen sollte. Ihr werdet nicht
enttäuscht werden!
Dienstag, 15. Juli 2014
Glenlyon Manor - Das Geheimnis der Princess Helena School von Gabriele Diechler
Inhalt
Der sagenumwobene Landsitz Glenlyon
Manor, seinerzeit auch "Romantic House" genannt, war einst
die Lieblingsbleibe der Königin Maria Stuart gewesen und dabei nicht
selten der Ort ihrer romantischen Eskapaden. Heute beherbergt das
düstere Gebäude die renommierte Princess Helena School für
überdurchschnittlich intelligente Schüler. Nie hätte sich die
sechzehnjährige Münchnerin Aoki träumen lassen, dass es sie einst
dorthin verschlagen würde. Und noch viel weniger, dass sie gerade
dort ihr Herz verlieren würde – nur dummerweise genau an den
Jungen, der den Fluch des Hauses in sich trägt, was das Verlieben
noch mal deutlich komplizierter macht, als es ohnehin schon ist.
Ich sollte wohl damit anfangen, zu
sagen, dass ich Geschichten, die auf einem Internat spielen,
eigentlich nicht mag. Spontan fällt mir kaum eine solche ein, die
mir wirklich gefallen hat. (Nach längerem Nachdenken fällt mir dann
zwar doch die eine oder andere ein, aber das tut hier nichts zur
Sache.) Deshalb war ich anfangs skeptisch, ob „Glenlyon Manor“
mir gefallen würde. Doch schon ziemlich schnell war ich überzeugt,
dass nicht alle Internatsromane, die ich lese, so schlecht sind wie
bisher angenommen. Glenlyon Manor strahlte einen besonderen Charme
aus, sodass der Leser das Gefühl hat, selbst dort aus dem Schloss zu
sein. Außerdem war das Thema Internat nicht allzu groß, sondern
eher nebensächlich, was bestimmt auch nicht geschadet hat.
Wie gesagt, spielt die Geschichte auf
einem Internat, nämlich der Princess Helena School. Da es eine
Schule für hochbegabte Jugendliche ist, kommen sie Schüler
dementsprechend auch aus der ganzen Welt, um diese Schule zu
besuchen. Und diese Schüler hätten kaum unterschiedlicher sein
können. Während Aoki auf den ersten Blick ziemlich normal wirkte,
hatte ihr Mitschüler Sem zum Beispiel ein fotographisches
Gedächtnis. Wieder andere, darunter auch die Protagonistin Aoki,
zeigten ein besonderes Talent in unterschiedlichen Schulfächern, die
zum Teil aber auch ziemlich exotisch sind. Denn die Fächer „Russisch
für Fortgeschrittene“ oder „Strukturgesteuerte Intelligenz“
werden normalerweise nicht an gewöhnlichen Schulen unterrichtet.
Diese Vielfalt an verschiedenen Individuen hat mir sehr gefallen.
Nicht nur, wie diese besonderen Jugendlichen jeder für sich sind,
fand ich sehr spannend, sondern auch, wie sie miteinander umgehen.
Den Zusammenhalt, den sie haben, finde ich einfach nur
bewundernswert.
Die Protagonistin Aoki ist eine
sympathische Figur. Schon allein hinter ihrem Namen steckt eine
Geschichte und genau das finde ich so toll. Zwar ist diese Geschichte
nicht besonders groß oder bedeutend, aber es ist eine, die erklärt,
wie Aoki zu ihrem Namen gekommen ist. Ganz so besonders wie ihr Name
ist ihr Charakter zwar nicht, trotzdem fällt sie durch ihre
freundliche Art und ihr versöhnliches Wesen auf. Aoki ist jemand,
der anderen Leute gerne hilft, aber auch an sich und seine eigenen
Angelegenheiten denkt. Sie ist vernünftig und denkt nochmal nach,
bevor sie etwas gefährliches oder illegales tut.
„Glenlyon Manor“ behandelt ein
ziemlich spannendes Thema: Geister. Die Geister sind auf eine
unglaublich natürliche Weise mit der Geschichte verflochten. Es sind
nicht die typischen Bettlakengespenster, an die man denkt, sobald man
das Wort „Geist“ hört. Sie haben eine eigene Persönlichkeit,
einen Grund, wieso sie als Geister fortbestehen. Diese Idee ist
zugegebenermaßen zwar auch nicht neu, aber anders als in vielen
anderen Büchern, ist der Geisteraspekt nicht gleichzusetzen mit
Grusel und Angst. Zwar mit einer mysteriösen Atmosphäre, aber ohne
wirklich gruselig zu sein, sind die Geister ein fester Bestandteil
der Geschichte.
Das Einzige, was mich an diesem Buch
wirklich gestört hat, war eine Szene gegen Ende des Romans, auf die
ich nicht näher eingehen werde. Jedenfalls hat mich diese Szene so
aus der Bahn geworfen, dass ich danach nicht nochmal so ins Geschehen
eintauchen konnte wie zuvor. Dadurch kam ich der Geschichte am Ende
leider nicht mehr so nahe. Das Ende an sich hat mir zwar gefallen, es
konnte mich aber nicht mehr so sehr mitreißen, da ich gedanklich
noch immer mit dieser Szene beschäftigt war. Unter Anderem hängt
das damit zusammen, das ich dadurch eine ganze Weile keine Ahnung
mehr hatte, wer nun eigentlich das Liebespaar ist. Somit konnte ich
das Ende nicht richtig nachvollziehen. Das lag aber wahrscheinlich
bloß an mit, denn anderen Lesern erging es nicht so.
Zur Autorin:
Gabriele Diechler, 1961 in Köln
geboren, lebt und arbeitet im Salzkammergut. Neben Drehbüchern für
ARD und ORF schreibt sie nun hauptsächlich Jugendbücher, Krimis und
Romane. Jedes Buch entsteht an ihrem Minischreibtisch, wo nicht nur
getippt, sondern auch lange telefoniert, Tee getrunken und Schokolade
gegessen wird.
Fazit
„Glenlyon Manor“ vereint Aspekte,
die ich normalerweise eigentlich nicht mag, wie zum Beispiel das
Internat oder die Geister, in einer ganz tollen Geschichte. Zwar ist
das Buch nicht perfekt, aber es hat mich gut unterhalten und mir
schöne Lesestunden beschert. Deshalb kann ich jedem nur empfehlen,
sich seine eigene Meinung zu diesem Buch zu bilden.
Samstag, 12. Juli 2014
Unter irdischem Glück - Blogtour
11.Juli 2014: https://fantastikbooks.blogspot.de/
12.Juli 2014: https://eclipses-buecherregal.blogspot.de/
13.Juli 2014: https://www.bambinis-buecherzauber.blogspot.de/
Auf meinem Blog erwartet euch heute ein
Psychotest. In diesem könnt ihr herausfinden, ob ihr ein Schutzengel
oder doch eher ein Verstandesengel wärt oder vielleicht auch ein
Gefühlsengel. Dazu beantwortet die nachfolgenden Fragen. Nach dem
Test findet ihr den Link zu einer Seite, auf der ihr erfahrt, welche
Antworten zu welchem Engelstyp gehören. Zählt nach, von welchem
Engelstyp ihr die meisten Antworten habt und hinterlasst anschließend
in den Kommentaren, was für ein Engel ihr seid, um am Ende der
Blogtour an der Verlosung von drei Exemplaren von „Unter irdischem
Siegel“ teilzunehmen.
Welche Engelstypen gibt es überhaupt
und was sind ihre Merkmale?
Wie schon erwähnt, gibt es drei Arten
von Engeln. Jeder Mensch hat alle drei Engel, den Schutzengel, den
Gefühlsengel und den Verstandesengel, so auch Victoria, die
Protagonistin von „Unter irdischem Siegel“. Sie hat den
Schutzengel Nathaniel, der sie vor Dämonen und allem Bösen
beschützt. Er hilft ihr in gefährlichen Situationen und ist dafür
verantwortlich, ihren Körper zu beschützen. Victorias
Verstandesengel heißt Ramiel. Er sorgt dafür, dass Victorias
Verstand besser und schneller funktioniert und sie sich schneller an
Sachen erinnert, die sie gerade braucht. Ihr dritter Engel ist der
Gefühlsengel Seraphela. Sie hält Victorias Gefühle im
Gleichgewicht und ist dafür verantwortlich, dass ihre Gefühle sie
nicht überlasten.
Finde nun in dem folgenden Test heraus,
welcher Engelstyp ihr wärt. Ein Schutzengel wie Nathaniel, ein
Verstandesengel wie Ramiel oder ein Gefühlsengel wie Seraphela? Ich
wünsche viel Spaß und hoffe, ihr werdet mit eurer Engelsnatur
zufrieden sein!
1. Welche der Farben gefällt die am
meisten?
a) Gold
b) Silber
c) Bronze
2. Welche Fähigkeit würdest du gerne
haben?
a) meine Gedanke und Gefühle
kontrollieren
b) die Macht haben, mich gegen
Angreifer zu wehren
c) einen scharfen Verstand haben und
Zusammenhänge schnell verstehen
3. Was wäre für dich am wichtigsten,
wenn dein Freund in eine Schlägerei gerät?
a) Dass er/sie keine bleibenden Schäden
und Verletzungen davonträgt.
b) Dass er/sie einsieht, was er/sie
falsch gemacht hat und was zu dieser Situation führte.
c) Dass er/sie sich im Griff hat und
seine/ihre Wut nicht an dem Angreifer auslässt.
4. Was ist dein Hobby?
a) lesen oder schreiben
b) shoppen und mich um mein Aussehen
kümmern
c) Sport treiben
5. Wie würden deine Freunde dich
beschreiben?
a) klug & selbstbewusst
b) vorsichtig &
verantwortungsbewusst
c) mutig & impulsiv
6. Welcher Beruf würde am ehesten zu
dir passen?
a) Bodyguard
b) Lehrer
c) Arzt
7. Welche Bücher und Filme liest und
schaust du am liebsten?
a) Sachbücher und Dokumentationen
b) Action und Thriller
c) Dramen und Liebesroman/ -filme
8. Was ist für dich der perfekte
Sommer?
a) Reisen
b) Etwas mit Freunden unternehmen
c)Schwimmen
9. Was ist dein Element?
a) Feuer
b) Wasser
c) Erde oder Luft
Klick jetzt HIER um deine Antworten
auszuwerten. Wenn du eines der drei Ebooks im Wunschformat gewinnen
möchtest, dann beantworte folgende Frage:
Welcher Engelstyp bist du?
Schreibt mir eure Antwort in die
Kommentare unter diesem Post. Man kann maximal vier Lose für das Gewinnspiel bekommen,
bei jeder der Stationen eines.
Teilnahmebedingungen:
Bewerbt euch bis 20.Juli 2014.
Auslosung erfolgt bis 23.Juli 2014.
Gewinner werden auf allen teilnehmenden Blogseiten bekannt gegeben.
Gewinner haben 1 Woche nach Gewinnbekanntgabe (also bis 30.Juli 2014) Zeit sich zu melden, ansonsten verfällt der Gewinn.
Es erfolgt keine Mailbenachrichtigung.
Keine Barauszahlung des Gewinns möglich.
Teilnahme am Gewinnspiel ab 18 Jahren oder mit Erlaubnis des Erziehungsberechtigten.
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Datenschutz: Adressen werden nach dem Gewinnspiel gelöscht.
Auslosung erfolgt bis 23.Juli 2014.
Gewinner werden auf allen teilnehmenden Blogseiten bekannt gegeben.
Gewinner haben 1 Woche nach Gewinnbekanntgabe (also bis 30.Juli 2014) Zeit sich zu melden, ansonsten verfällt der Gewinn.
Es erfolgt keine Mailbenachrichtigung.
Keine Barauszahlung des Gewinns möglich.
Teilnahme am Gewinnspiel ab 18 Jahren oder mit Erlaubnis des Erziehungsberechtigten.
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Datenschutz: Adressen werden nach dem Gewinnspiel gelöscht.
Donnerstag, 10. Juli 2014
Die Beschützerin der Erde von Sabine Niedermayr
Vielen Dank an den Novum pro Verlag und an Sabine Niedermayr für das Rezensionsexemplar!
Inhalt
Das Schicksal einer jungen Frau und die
Erfüllung einer uralten Prophezeiung … Im Wartebereich des
Bahnhofs beobachtet Elise den Überfall auf einen alten Mann und
trifft eine Entscheidung, die ihr ganzes Leben verändert. Anstatt
wegzulaufen, hilft sie ihm und wird selbst zum Opfer. In die Enge
getrieben und geschlagen, stürzt sie unglücklich von der
Bahnsteinkante, verliert sich in der Schwärze der Bewusstlosigkeit
und erwacht wenig später in einem Krankenhaus. Von diesem Zeitpunkt
an ist alles anders. Sie entdeckt Fähigkeiten an sich, die unmöglich
real sein können. Inmitten dieses Chaos tritt ein Mann, der seine
wahre Identität verschweigt. Bei der verzweifelten Suche nach der
Lösung all dieser fantastischen Ereignisse kommt Elise einer Legende
auf die Spur …
„Die Beschützerin der Erde“ ist
ein ungewöhnliches Buch, vor Allem durch den Schreibstil der
Autorin. Wo andere noch seitenweise unwichtige Details einfügen
würden, wird hier alles kurz und knapp auf den Punkt gebracht. Zum
einen fand ich es erfrischend, dass die Geschichte recht schnell
voranging, andererseits aber hätte ich mir an der einen oder anderen
Stelle schon gewünscht, dass ein wenig genauer beschrieben wird, was
passiert. Unter Anderem gingen dadurch schon recht wichtige
Informationen unter, da sie nicht näher ausgeführt wurden. Dadurch
brauchte ich schon eine ganze Weile, um mich an diesen Schreibstil zu
gewöhnen, sodass es nach einem etwas schwierigerem Start Spaß
machte, Elises Geschichte zu verfolgen.
Das Buch beginnt mit einer Legende, die
schon mal einen groben Überblick darüber gibt, worum es in der
Geschichte geht. Was mich an ihr aber besonders beeindruckt hat, ist,
wie realistisch sie sich liest. Wüsste ich nicht genau, dass sie
erfunden ist, dann könnte ich sie vermutlich tatsächlich für echt
halten.
Die Protagonistin erscheint
sympathisch. Schon auf den ersten Seite gerät sie in eine Situation,
in der sie sich entscheiden muss, ob sie flieht oder einem anderen
Menschen in einer Notlage zu Hilfe eilt und natürlich hilft sie dem
schon verletzen Opfer. Und das bleibt keine einmalige Sache, in dem
recht dünnen Buch rettet Elise vielen Menschen das Leben. Jedoch
brauchte ich etwa die Hälfte des Buches, um endlich einen Draht zu
ihr finden zu können, hier wären einige mehr ausführliche Passagen
bestimmt hilfreich gewesen. Anfangs erschien Elise nämlich zu
perfekt, zu begabt. Sie kam als jemand rüber, der alles kann und
auch alles tut, was er machen muss. Dass sie sich am Anfang vor ihren
neu entwickelten Fähigkeiten und dem merkwürdigem Geschehen um sie
herum fürchtet geht unter und so entsteht schnell das Bild der
Alleskönnerin, was ich persönlich ziemlich langweilig finde. Wenn
eine Person schon alles kann, was soll dann denn noch groß
passieren?
Zur Autorin:
Die Salzburgerin Sabine Niedermayr,
Jahrgang 1981, schreibt seit ihrer Jugend Kurzgeschichten. Sie hat
selbst zwei Kinder und malt und musiziert mit Leidenschaft neben der
Schriftstellerei und Kindererziehung.
Fazit
„Die Beschützerin der Erde“ ist
ein sehr ungewöhnliches Buch, sowohl von der Geschichte, als auch
vom Schreibstil her. Allein dadurch ist es schon sehr lesenswert.
Jedoch war die Geschichte nicht so ganz meins. Es hat Spaß gemacht,
das Buch zu lesen, doch ich fand einige Aspekte, wie zum Beispiel
Elises Kräfte oder Jeffs Nettigkeit, zu stark ausgeprägt. Da wäre
weniger mehr gewesen.
Freitag, 4. Juli 2014
The Fault in Our Stars von John Green
Inhalt
Despite the tumor-shrinking medical
miracle that has bought her a few years, Hazel has never been
anything but terminal, her final chapter inscribed upon diagnosis.
But when a gorgeous plot twist named Augustus Waters suddenly appears
at Cancer Kid Support Group, Hazel's story is about to be completely
rewritten. Insightful, bold, irreverent, and raw, The Fault in Our
Stars is award-winning author John Green's most ambitious and
heartbreaking work yet, brilliantly exploring the funny, thrilling,
and tragic business of being alive and in love.
The Fault in Our Stars ist wohl jedem
ein Begriff, spätestens seit die Verfilmung ins Kino kam. Jeder hat
das Buch gelesen oder zumindest davon gehört. Nun durfte ich,
nachdem ich die deutsche Ausgabe schon kannte auch das englische
Original lesen.
Hazel ist die Protagonistin und die
Erzählerin der Geschichte. Zwar ist sie krebskrank, doch abgesehen
von ihrer Sauerstoffflasche, die sie immer dabei haben muss, ist sie
ein ganz normaler Teenager. Trotz ihrer Krankheit hat Hazel ihren
Humor und ihre Lebenslust nicht verloren. Sie genießt das Leben,
solange sie noch am Leben ist und hat ihre eigenen Ansichten über
die Welt. Und trotz der teilweise etwas gedrückten Stimmung wird die
Atmosphäre durch Hazels witzige und intelligente Worte aufgelockert.
Auch Augustus mochte ich durch seine
gewählte Sprache wirklich gerne. Er ist ein Charakter, der nicht
wegen (der Beschreibung) seines Aussehens beim Leser punktet, sondern
durch seine humorvolle Art und die Art, wie er Hazel und auch seinen
Freund Isaac behandelt. Er ist für die Beiden da, auch in deren
dunkelsten Stunden und tut viel für seine Freunde. Allerdings hatte
er auch Seiten an sich, die ich nicht so sehr mochte.Hauptsächlich
war das sein Verlangen, ein Zeichen zu setzen, in seinem Leben etwas
Außergewöhnliches zu erreichen. Aber auch sein Hang, in Allem und
Jedem eine Metapher zu sehen fand ich irgendwann recht nervig. Zwar
ist das eine neue und ganz nette Idee, doch irgendwann war es dann
doch etwas zu viel.
Besonders liebevoll gestaltet sind die
Nebencharaktere, wie zum Beispiel der an Augenkrebs leidende Isaac,
ein Freund von Hazel und Augustus. Er tut dem Leser unglaublich leid,
man empfindet großes Mitgefühl für ihn, doch ich mochte ihn wegen
der Art, wie er mit seinem Leben umgeht. Er bemitleidet sich nicht
selbst, er versucht, sich der neuen Lebenssituation anzupassen. Und
er ist auch für seine Freunde da und macht auch schon mal bei etwas
mit, dass er so wahrscheinlich von selbst niemals tun würde.
Die Geschichte ging mir persönlich
etwas zu schnell. Gerade in der englischen Sprache ist mir
aufgefallen, wie nah die Beiden sich schon nach kurzer Zeit stehen,
obwohl sie sich kaum kennen.
Die Sprache fand ich gut verständlich
und nicht sehr schwer. Mir hat die ziemlich hochgestochene Sprache,
deren sich Hazel, Augustus und Peter Van Houten bedienen im
Englischen besonders schön. Zwar spricht wahrscheinlich kaum jemand
so, trotzdem gefällt mir diese Art von Sprache deutlich besser als
die sonstige Jugendsprache. Zwar kamen hin und wieder Wörter vor,
meistens medizinische Begriffe, die man nicht kennt, doch diese
konnte man sich aus dem Zusammenhang erschließen.
Hinzufügend möchte ich nochmal auf
den bereits erwähnten Film zurückkommen. Seit dem 12. Juni ist die
Verfilmung des Buches mit Shailene Woodley und Ansel Elgort in den
Hauptrollen in den deutschen Kinos zu sehen. Neben der Tatsache, dass
ich die Figuren wirklich gut besetzt finde, ist der Film auch sehr
nah am Buch. Es wurden zum Teil ganze Textstellen und Dialoge 1:1 aus
dem Buch übernommen und bei diesem Film hat das gut gepasst. Aber
auch Kleinigkeiten, die im Buch erwähnt wurden, wurden liebevoll
umgesetzt. Da ist eigentlich nur noch zu sagen, dass „Das Schicksal
ist ein mieser Verräter“ auf jeden Fall zu den besten
Buchadaptionen gehört, die ich kenne.
Zum Autor:
Hohn Michael Green wurde am 24. August
1977 in Indianapolis, Indiana geboren. Bekannt wurde er durch den
Videoblog, den er zusammen mit seinem Bruder Hank Green betreibt.
Mittlerweile zählt es zu den 100 meistgesehenen auf YouTube. Green
wuchs in Orlando, Florida auf, besuchte die Indian Springs Schools in
Birmingham, Alabama und studierte anschließend Englisch und
Vergleichende Religionswissenschaften am Kenyon College Ohio. Sein
erstes Berufsziel war Pastor, welches er nach nach einschneidenden
Erfahrungen als Kaplan in einem Kinderkrankenhaus verwarf. Sein
Debütroman »Eine wie Alaska« wurde international ausgezeichnet,
u.a. mit dem »Michael L. Printz Award« für besonderes Verdienste
um die Jugendliteratur. Die deutsche Ausgabe war 2008 gleich zweimal
für den »Jugendliteraturpreis« nominiert.
Fazit
Auf Englisch ist „The Fault in Our
Stars“ nochmal ein ganzes Stückchen schöner und berührender, als
es auf Deutsch schon ist. Trotz kleiner Mängel, die mir beim Lesen
auf der anderen Sprache aufgefallen sind, hat es auch nach mehrfachem
Lesen noch Spaß gemacht, Hazel und Augustus Liebesgeschichte zu
verfolgen.
Mittwoch, 2. Juli 2014
Es duftet nach Sommer von Huntley Fitzpatrick
Inhalt
Die 17-jährige Gwen kann es nicht
fassen: Ausgerechnet der größte Fehler ihres Lebens, Cassidy
Somers, lässt sich dazu herab, den Sommer über auf ihrer
Heimatinsel als Gärtner zu jobben. Anders als Gwen, die befürchtet,
sich wie ihre Eltern mit miesen Jobs durch Leben schlagen zu müssen,
ist er einer der reichen Kids vom Festland. Doch Gwen träumt davon,
dem allen zu entfliehen. Nur was würde das für ihr Leben bedeuten?
Gwen verbringt einen berauschenden Sommer auf der Suche nach
Antworten darauf, was ihr wirklich wichtig ist, an ihrem Zuhause, den
Menschen, die sie liebt und schließlich an sich selbst. Und an
Cassidy, der sie in einen verwirrenden Gefühlstaumel zwischen
magnetischer Anziehungskraft und köstlicher Unsicherheit stürzt.
„Es duftet nach Sommer“ ist mein
erstes Sommerbuch dieses Jahr und ich wurde nicht enttäuscht. Das
Besondere an diesem Buch sind die vielen tolle Charaktere, wobei egal
ist, ob Haupt- oder Nebencharakter, die man alle fast sofort ins Herz
schließt.
Zum einen ist da die Protagonistin
Gwen. Gwen ist nicht perfekt, aber wer ist das schon? Sie hat Fehler
begangen und trotzdem steht sie noch aufrecht und geht ihren Weg. Ich
mochte ihre Loyalität und auch ihren Humor und durch Kleinigkeiten,
wie zum Beispiel dass sie sich so sehr um ihren Bruder kümmert, war
sie mir nicht nur sehr sympathisch, sondern ich konnte mich oft sogar
in sie hineinversetzen.
Cass war eher der schüchterne
Sportler. Und er hatte Manieren! Außerdem traut er sich, auch mal
gegen den Strom zu schwimmen und das bewundere ich an ihm. Obwohl er
den Job als Gartenboy auf Wunsch seines Vaters ausübt, trifft er
doch eigene Entscheidungen und wartet auf das, was er will.
Meine liebste Person in diesem Buch war
aber Gwens Bruder Emory. Emory leidet an irgendeiner psychischen
Krankheit und ist deshalb geistig ein wenig hinterher. Er ist acht
Jahre alt, macht aber öfter mal den Eindruck, als wäre er jünger.
Aber genau dieses kindliche an ihm fand ich so toll. Er lebt in
seiner eigenen perfekten Welt und ist ziemlich glücklich mit seinem
Leben. Er ist leicht zufriedenzustellen und verbreitet gute Laune,
jedoch überwiegend in der Familie. Er ist einfach wie ein Kleinkind,
nur dass er sich auch um seine Familienangehörigen kümmert und viel
lieber ist als so manches Kleinkind.
Ich könnte hier auch noch alle anderen
Charaktere vorstellen, Mrs E, Viv, Nic, Spence und noch viele mehr.
Zu jedem von ihnen kann man so viel erzählen, doch damit würde die
Rezension zu lang werden. Deshalb gehe ich jetzt über zu der
Geschichte. An sich ist sie nichts Neues, eine Liebesgeschichte, bei
der beim ersten Versuch etwas schief gelaufen ist und die nun eine
zweite Chance bekommt. Es war vorhersehbar, was passieren würde und
was vor der Geschichte passiert war, trotzdem hat es Spaß gemacht,
die immer enger werdende Beziehung zwischen Gwen und Cass zu
beobachten.
Das Einzige, das mich tatsächlich
gestört hat, war diese permanente Situation, dass diese ganze
Situation mit einem einzigen Gespräch hätte gelöst werden können.
Hätten die Beiden bloß einmal darüber geredet, was passiert ist
und was sie für einander empfinden, den hätten sie sich gar nicht
erst in diese Situation gebracht, dass Gwen Cass meidet. Solche
Stellen mag ich generell nicht und hier zog sie sich über das ganze
Buch. Wieso ist Cass bloß nicht einfach rübergegangen und hat Gwen
gesagt, dass er sie mag? Was hat ihn daran gehindert?
Der Schreibstil der Autorin ist
sommerlich leicht und ließt sich schnell weg. Anfangs war ich sogar
gefesselt und konnte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen.
Nachdem ich es dann aber doch getan habe, viel mir der erneute
Einstieg dann aber schwerer. Stellenweise hat es sich später auch
ein wenig gezogen, trotzdem blieb diese Atmosphäre, die trotz
schlechtem Wetter eine sonnige Stimmung ins Haus brachte.
Zur Autorin:
Huntley Fitzpatrick wuchs in einem
kleinen Küstenort in Connecticut auf, der die Vorlage für den Ort
Stony Bay in ihrem Debütroman Mein Sommer nebenan lieferte und der
genau gegenüber einer Insel wie Seashell liegt. Schon als Kind
wollte sie Schriftstellerin werden. Nach dem Universitätsabschluss
arbeitete Huntley Fitzpatrick in verschiedenen Berufen, unter anderem
in einem akademischen Fachverlag und als Lektorin bei Harlequin.
Heute lebt die sechsfache Mutter in Massachusetts und widmet ihre
gesamte Zeit dem Schreiben.
Fazit
„Es duftet nach Sommer“ ist zwar
nicht perfekt, hauptsächlich wegen dieser nervigen Situation, in der
alles mit einem Gespräch geklärt wäre, das natürlich stattfindet.
Trotzdem haben mich die Charaktere immer wieder zum Lachen gebracht
und mir viele schöne und sommerliche Lesestunden beschert, die mich
schon ungeduldig auf die Ferien warten lassen.
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