Dienstag, 14. Juli 2015

[R] Hydra von Laura Labas

*Achtung, Teil 2 der Reihe Die Unwandalbaren, deshalb enthält die Rezension Spoiler zu Teil 1!!*

Inhalt

Reyna ist eine Pharos, eine Unwandelbare. Die Ankunft der Caelum in Walcott Hill stellt sie vor neue Herausforderungen und schwierige Entscheidungen. Während Felicity Feuer und Flamme dafür ist, sich der Gesellschaft der Pharos anzuschließen, plagen sie selbst immense Zweifel. Plötzlich taucht auch noch der Gestaltwandler Leith auf und bittet sie um einen Deal. Einen Deal, der sie noch weiter von ihrer Familie und ihren Freunden entfernt. Einen Deal, der sie in große Gefahr bringt. Mit aller Macht versucht Reyna, die Fäden ihres Lebens zusammenzuhalten, ohne dabei sich selbst oder ihre Freiheit zu verlieren.

Was ist das nur mit Lauras Büchern und mir? Schon wieder habe ich die wichtigste Wendung sehr früh erraten. Da ich dieses Buch im Rahmen einer Leserunde gelesen habe, kann ich aber sagen, dass das wohl an mir liegt, denn den anderen Lesern ging es nicht so.
Egal, trotzdem fand ich Hydra wieder ganz klasse. Reyna ist als Protagonistin einfach nur genial, wie es nach Pharos gar nicht anders zu erwarten ist. Hydra startet schon gleich mit einer Szene, auf die man als Leser schon im ersten Teil sehnsüchtig gewartet hat und fängt deshalb schon mit einem Knaller an. Aber insgesamt war Hydra um einiges ruhiger als Pharos. Während durch die Suche nach dem Mörder im ersten Teil durchgehend ganz oben war, stand hier eher das Zwischenmenschliche im Fokus. Es war zwar auch spannend zu lesen, wie Reyna sich wieder mit allen anderen um sie herum verträgt, aber das ist eben nicht ganz so fesseln wie ein unbekannter, freilaufender Mörder. Einer meiner liebsten Aspekte in Hydra war dann aber tatsächlich eine Beziehung. Und zwar die zwischen Reyna und ihrer Mutter. Sie ist so liebevoll beschrieben, dass ich mir gar nicht vorstellen kann, dass man sie nicht mögen könnte.
Und dann sind da wieder Reyna und Cadan. Die Chemie zwischen den Zweien ist nach wie vor mit nichts zu vergleichen, was ich sonst so kenne und es ist schon fast frustrierend, dass ihre Beziehung sich noch immer so langsam entwickelt. Aber nur fast. Dazu ist es nämlich viel zu gut gemacht. *-*
Über ein gewisses Ereignis bin ich auch jetzt, zwei Wochen, nachdem ich das Buch beendet habe, nicht hinweg. Ich werde es nicht spoilern, aber man, Laura, ich nehme dir das echt übel! Also wenn ihr vorhabt, das Buch zu lesen, gebe ich euch einfach mal eine Warnung mit: Seid auf alles mögliche gefasst!

Über die Autorin:

Momentan lebt Laura Labas in der Nähe von Aachen in einer übersichtlichen Stadt bei ihrer Familie. Sie studiert an der RWTH Aachen English Studies und Germanistische und Allgemeine Literaturwissenschaft. In ihrer Freizeit geht sie gerne spazieren oder vergräbt sich in das jeweilige Buch, das gerade auf ihrem Stapel liegt. Sie kann gar nicht so richtig festmachen, wann sie sich für das Schreiben interessiert hat. Irgendwann in der Grundschule hat sie damit begonnen und seitdem hat es sie nicht wieder losgelassen. Viele Projekte hat sie in den vergangenen Jahren begonnen und verworfen und sich damit weiterentwickelt. Mittlerweile fühlt sie sich gestärkt genug, ihre Fantasie mit anderen Menschen zu teilen. Pharos ist ihr Debütroman und der erste Teil der Jugendfantasyreihe "Die Unwandelbaren".

Fazit

Hydra hat mich genauso überzeugt wie schon Pharos, auch wenn ich wieder einige Kritikpunkte hatte. Aber so sehr, wie ich Reyna, Feliz, Cadan und die anderen inzwischen liebe, kann ich getrost darüber hinweg sehen.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen