Dienstag, 15. April 2014

Rezension zu "Unter goldenen Schwingen" von Natalie Luca

Inhalt

Ein Auto zum achtzehnten Geburtstag, aber keine Zeit, mit ihr zu feiern? Victoria ist maßlos enttäuscht von ihrem Vater, vor allem, weil es ihr erster Geburtstag seit dem Tod ihrer Mutter ist. Also steigt sie in den neuen Wagen und setzt ihn bei strömendem Regen prompt gegen eine Friedhofsmauer. Merkwürdigerweise bekommt sie dabei nicht den kleinsten Kratzer ab. Und noch merkwürdiger ist, dass niemand den blonden jungen Mann gesehen haben will, der sie aus dem Autowrack befreit hat. Sollte das etwa tatsächlich ein Schutzengel gewesen sein? Victoria muss der Sache unbedingt auf den Grund gehen und ihn wiedersehen …

Victoria ist eine einsame und anfangs eher depressive Protagonistin, die mir von Anfang an sehr Leid tat. Mit einer Mutter, die vor weniger als einem Jahr an Krebs gestorben ist, einem Vater, der nie da ist und Freunden, die ihre Lage schlicht und einfach zu übersehen scheinen. Als sie dann gegen die Friedhofsmauer fährt, hätte sie bei diesem sterben sollen. Und das ist erst der Anfang.
Dass Victoria einen Schutzengel, Nathaniel, hat, ist dabei sehr praktisch. Ein Engel, der nur existiert, um Victoria zu beschützen. Ich fand es richtig süß, wie nett er immer zu ihr war.
Das die Beiden Gefühle für einander haben ist unübersehbar. Trotzdem können Victoria und Nathaniel, ein Mensch und ein Engel, nicht zusammen sein, es wäre eine Unverzeiliche Tat, auf die der Fall des Engels steht. Das hat die Geschichte aber nicht negativ beeinflusst. Ein wenig nervig fand ich es aber dennoch, dass Nathaniel scheinbar so blind für Victorias Gefühle ihm gegenüber war.
Die Geschichte fand ich super. Zwar war Victorias Verletzlichkeit meiner Meinung nach ein wenig übertrieben, trotzdem hat mich das Buch in jeden Moment an die Seiten gefesselt. Das Buch war durchgehend spannend, ohne zwischendurch nachzulassen.
Der Schreibstil ist angenehm leicht und flüssig, sodass das Lesen leicht fällt und man alles versteht. Das fiel mir besonders auf, da ich zur selben Zeit auch ein Werk von Goethe las, da war es ganz angenehm, auch mal etwas einfacheres zu lesen, wobei Goethe die zwei Tage, die ich für das Buch brauchte, liegen blieb.

Zur Autorin:

Natalie Luca lebt und arbeitet in Österreich. Seit dem Abschluss ihres Wirtschaftsstudiums widmet sie sich vermehrt dem Schreiben, ihrer Leidenschaft seit früher Jugend. Auf ausgedehnten Reisen lässt sie sich für ihre Fantasygeschichten inspirieren. “Unter goldenen Schwingen” war ihr erster Roman.

Fazit

Ich liebe die Geschichte um Victoria und Nathaniel. Spannend, fesselnd und wunderschön erzählt ist dieses tolle Buch, das ich jedem wärmstens empfehlen kann.

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