Mittwoch, 11. Dezember 2013

"Boy Nobody" von Allen Zadoff

Inhalt:


Sie wollten den perfekten Soldaten: Einen, der in jeder Situation zuschlagen kann, einen, der keine Angst oder Zuneigung kennt. Einen, der sein Zielobjekt jederzeit schnell und effektiv aus dem Weg räumen kann, ohne sich emotional zu verstricken. Sie bekamen Boy Nobody. Er ist 16, ohne Namen oder Geschichte. Und er macht einen unverzeihlichen Fehler - er beginnt, sich zu verlieben ...




Boy Nobodys Geschichte ist einmal etwas anderes als sonst, denn er bringt Leute um. Solche Protagonisten kommen einem nicht oft unter. Trotzdem war Nobody sympatisch. Seine Handlungen sind zwar nicht immer "richtig", trotzdem kann man ihm diese nicht zum Vorwurf machen. Man versteht seine Handlungsweise.
Die zweite Hauptfigur Sam war auch nicht schlecht. Denn obwohl sie die Tochter des Bürgermeisters war, war sie weder eingebildet noch auf den Mund gefallen. Sie sagt, was sie denkt und verteidigt, was ihr wichtig ist. Daher fand ich auch die Beziehung zwischen zwei so unterschiedlichen Charakteren sehr interessant.
Der Schreibstil des Autors war sehr mitreißend und leicht zu verstehen. Man fliegt einfach nur durch die Seiten. Allerdings waren die Kapitelüberschriften, die immer schon der erste Satz des Kapitels waren, anfangs ein wenig verwirrend. Man gewöhnt sich aber schnell daran, sodass es großen Spaß macht, die Geschichte zu lesen. Auch waren die Kapitel sehr kurz, sodass ich auch wenn ich keine Zeit hatte mal eines zwischendurch lesen konnte.
Das Buch ist voller Überraschungen und immer wieder neuen spannenden Wendungen.


Fazit:
Ich kann Boy Nobody nur empfehlen. Es ist eine spannende und einfach ungewöhnliche Geschichte.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen